ALLRAD-NEWS

Redaktion - 18. August 2021 - 4x4 Allrad RATGEBER

Faszination Roller - Vergleich Motorroller und E-Roller

Schon seit langer Zeit kommen Roller im Straßenverkehr zum Einsatz und punkten mit vielen Vorteilen.

Ganz klassisch sind benzinbetriebene Motorroller, die mit einer niedrigen Motorleistung schon von Jugendlichen gefahren werden können. Die wendigen Zweitakter punkten sowohl in urbanen als auch in ländlichen Regionen. In der Stadt lassen sich damit Staus und zähfließender Verkehr umfahren. Auf diese Weise gestaltet sich der Weg zur Arbeit selbst durch dichte Verkehrslagen noch entspannt und bequem, bei der Ankunft lässt sich schnell ein geeigneter Parkplatz finden.

Der Einzug der Elektroroller

Nach vielen Jahrzehnten der klassischen Motorroller gibt es heutzutage auch elektronisch betriebene Roller zu erhalten. Dabei handelt es sich um eine emissionsfreie Alternative zu klassischen Modellen. Diesbezüglich eignen sich die kleinen Flitzer besonders für den Gebrauch in Innenstädten, da dort die Luft besonders stark kontaminiert ist. Das Fortbewegungsmittel stößt keine schädlichen Abgase aus, deshalb ist es sehr sauber. Im Vergleich zum althergebrachten Motorroller läuft es sehr leise, sodass sich der Lärmpegel beim Fahren niedrig halten lässt. E-Roller eignen sich besonders für alle Situationen, in denen eine kurze Strecke schnell und einfach zurück gelegt werden soll. Sie dienen als Alternative, um in Großstädten sowie in ländlichen Regionen auf Strecken unter 100 Kilometer mobil zu sein. Damit lassen sich ebenfalls ein bis zwei Personen transportieren.

Reichweite von Motorroller und E-Roller

Auf dem Land gibt es nur ein geringes Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln, deshalb favorisieren junge Fahrer den Roller als Transportmittel. Das Fahren beider Rollertypen ist schon ab 16 Jahren möglich, wenn der Führerschein für das Auto noch in weiter Ferne liegt. Zur Auswahl steht eine breitgefächerte 50cc-Roller Produktpalette. Davon profitieren aber auch erwachsene Fahrer, denen ein Pkw zu teuer in der Anschaffung und im Gebrauch ist. Allerdings haben Benzinmotorroller im Moment noch eine höhere Reichweite als E-Roller. Sie lassen sich zwischendurch in einer Tankstellen zeitnah auftanken, da es davon in Deutschland ein weites Netz gibt. So lässt sich die Reichweite beliebig vergrößern. Dagegen ist ein schnelles Aufladen bei Elektrorollern aktuell nicht möglich. Wenn der Akku leer ist, muss das Vehikel an das Stromnetz angeschlossen werden.

Kosten sowie Verbrauch an Kraftstoff und Strom

Im Hinblick auf den Anschaffungspreis sind herkömmliche Roller noch günstiger. Allerdings senken sich die Kaufpreise für E-Roller dank neuer Entwicklung und Modelle beständig. Motorroller fahren mit einem Kraftstoff-Gemisch und können abhängig von der Fahrweise bei 100 Kilometern bis zu fünf Euro an Benzinkosten verbrauchen. Im Vergleich dazu verbraucht ein E-Roller etwa 0,80 bis 1,60 Euro bei der gleichen Kilometeranzahl. Statt Benzin ist lediglich ein Stromanschluss erforderlich, um den eingebauten Akku aufzuladen. Der Ladevorgang lässt sich bequem in der Nacht durchführen, wenn die Strompreise günstiger sind. Außerdem lässt sich der Akku durch ein umsichtiges Fahren noch zusätzlich unterstützen, um die Reichweite des Motors zu erweitern.

Zukunftsaussichten für Roller

Aufgrund der Umweltbelastung durch den Straßenverkehr setzen sich E-Roller immer mehr durch. Mittlerweile gibt es eine größere Auswahl an Ladestationen, um die Reichweite zu verlängern. Bedingt durch die steigende Nachfrage kommt es auch zu sinkenden Preisen, die als Anreiz für einen Wechsel dienen. Wer leise und sauber unterwegs ein möchte, für den ist der E-Roller die richtige Wahl. Trotzdem gibt es noch zahlreiche benzinbetriebene Motorroller auf deutschen Straßen, da dies für viele Fahrer weiterhin die einfachere Lösung ist.

Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto RATGEBER wurde von Redaktion am 18.08.2021 veröffentlicht.