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Dashcams im Auto: Alles was Sie darüber wissen sollten
Foto: Auto-Medienportal.Net/ADAC
RATGEBER
Redaktion - 20. November 2019 - 4x4 Allrad RATGEBER

Dashcams im Auto: Alles was Sie darüber wissen sollten

In Russland und den USA haben sich Dashcams bereits durchgesetzt, aber auch in Deutschland nimmt die Zahl der Kameras in privaten Fahrzeugen oder Lastwagen drastisch zu. Dabei sollen die Dashcams vor allem zur Aufklärung von Unfällen oder aber zur Verhinderung von Straftaten dienen. Das Angebot an unterschiedlichen Kameras ist riesig: Die Modelle bieten unterschiedliche Vor- und Nachteile in Hinblick auf die Größe und Bildqualität sowie den Aufnahmewinkel und Speicherplatz. Worauf sollten Sie beim Kauf also besonders achten?

Sind Dashcams in Deutschland überhaupt erlaubt?

Anders als in anderen Ländern, sind die Dashcams in Deutschland umstritten. Um die Persönlichkeitsrechte der anderen Verkehrsteilnehmer zu wahren, ist es verboten, die Videoaufnahmen ins Internet zu stellen. Auch eine ständige Aufnahme während der Fahrt ist nicht erlaubt. Vor dem Kauf sollten Sie darauf achten, dass die Kamera einen entsprechenden Aufnahmemodus bietet, der das bestehende Videomaterial nach einiger Zeit wieder überschreibt. Gänzlich verboten sind die Dashcams in Deutschland entgegen einiger Meldungen allerdings nicht. Und: Mittlerweile sind die Aufnahmen in Einzelfällen sogar als Beweismittel zugelassen.

Wie werden die Dashcams im Fahrzeug montiert?

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, wie die Kamera in Ihrem Fahrzeug montiert werden kann. In der Regel werden die Dashcams mit einem Saugnapf an der Frontscheibe befestigt. Dabei gilt: Je kleiner die Kamera, desto schlechter ist die Bildqualität. Eine gute Dashcam ist in den Rückspiegel integriert, sodass sie von außen kaum sichtbar ist.

Wie wichtig ist die Bildqualität?

Die Qualität der Videoaufnahme gehört zu den wichtigsten Kriterien, die beim Kauf einer Dashcam beachtet werden sollten. Besonders günstige Kameras können hier nicht überzeugen. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Dashcam mindestens im HD Modus, besser sogar in FullHD aufnehmen kann. Nicht immer passieren die Vorfälle direkt vor der Windschutzscheibe. Aus diesem Grund ist es hilfreich, wenn die Kamera eine hohe Bildqualität aufweist. Das lässt sich auch über den Sensor ablesen. Ein großer Sensor ermöglicht schärfere Aufnahmen.

Sollte die Kamera auch Ton aufnehmen?

In jedem Fall! Bei einigen Un- oder Vorfällen kann der Ton eine entscheidende Rolle spielen. Haben die Reifen gequietscht oder wurde vor dem Zusammenprall noch gehupt? Sollte die Aufnahme als Beweismittel gebraucht werden, kann das eine wichtige Entscheidung sein. Die Tonqualität lässt sich vor dem Kauf nur schwer ermitteln, daher lohnt sich ein Blick in die Kundenbewertungen.

Braucht die Dashcam einen eigenen Bildschirm?

Ob die Kamera einen eigenen Bildschirm hat oder nicht, bleibt jedem Nutzer selbst überlassen. Moderne Dashcams lassen sich mit dem Handy verbinden, sodass das Bild hierüber kontrolliert werden kann. Während der Fahrt darf der Bildschirm der Dashcam ohnehin nicht aktiviert sein. Daher sollten Sie darauf achten, dass er abschaltbar ist.

Wie viel Speicherplatz benötigt die Dashcam?

In der Regel funktionieren die aktuellen Dashcams mit einer microSD-Speicherkarte, sodass der Speicherplatz individuell eingestellt werden kann. Leider sind einige Geräte nicht mit SD-Karten ab 64 GB kompatibel. Achten Sie daher auf die Kundenbewertungen oder die genaue Produktbeschreibung. Bei Kameras, die das aktuelle Videomaterial nach einiger Zeit wieder überspielen, ist die Größe nicht so entscheidend. Hier ist häufig auch eine kleinere Speicherkarte oder sogar ein interner Speicher ausreichend.

Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto RATGEBER wurde von Redaktion am 20.11.2019 veröffentlicht.