Rudolf Huber - 3. September 2019, 13:26 Uhr - 4x4 Allrad RATGEBER
Der Strom kommt vom (Auto-)Dach
Erste Ansätze für Solardächer auf Autos gab es bereits, das Start-up Sono Motors aus München will seinen Elektro-Sion sogar rundum mit Solarzellen bepflastern. Auch das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat eine Möglichkeit entwickelt, E-Autos beim Parken und beim Fahren zu Stromlieferanten in eigener Sache zu machen.
Erste Ansätze für Solardächer auf Autos gab es bereits, das Start-up Sono Motors aus München will seinen Elektro-Sion sogar rundum mit Solarzellen bepflastern. Auch das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat eine Möglichkeit entwickelt, E-Autos beim Parken und beim Fahren zu Stromlieferanten in eigener Sache zu machen. Auf der IAA 2019 wird das Sonnendach gezeigt.
"Mit einer Nennleistung von etwa 210 Watt pro Quadratmeter kann das Dach an einem sonnigen Tag bei einem E-Auto der Mittelklasse Strom für etwa zehn Kilometer Fahrtstrecke liefern", so die Forscher. Übers Jahr gerechnet könne die Fahrzeugreichweite damit um etwa zehn Prozent verlängert werden.
Dank einer speziellen Überlappungstechnik sind die Zellen besonders effektiv. Und sie bieten ein homogenes, ästhetisches Gesamtbild. Ihre Farbe lässt sich dem restlichen Fahrzeug anpassen. "Die Farbmöglichkeiten sind dabei nahezu unendlich, sagt Dr. Martin Heinrich, Leiter PV for Mobility am Fraunhofer ISE in Freiburg.
Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto RATGEBER wurde von Rudolf Huber am 03.09.2019, 13:26 Uhr veröffentlicht.
