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4Härtetest Dakar: Diese Klimaanlage bringt nichts ins Schwitzen
mid Groß-Gerau - Härtetest bei der berüchtigten Rallye Dakar: Die Teams LIAZ und DeRooy haben Lkw-Standklimaanlagen von Dometic auf den Renntrucks montiert. Dometic
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Thomas Schneider - 3. November 2017, 11:16 Uhr - 4x4 Allrad NEWS

Härtetest Dakar: Diese Klimaanlage bringt nichts ins Schwitzen

'Wow, die Anlage hat problemlos durchgehalten. Eine unglaubliche Leistung angesichts der mörderischen und unerbittlichen Bedingungen mit Temperaturen von 45 Grad in 4.500 Metern Höhe', sagt Libor Harvánek, Teamchef des tschechischen Rennstalls LIAZ bei der berüchtigten Rallye Dakar. Das Team nutzte die jüngste Generation der CoolAir RTX Standklimaanlage von Dometic in seinen Renn-Lkw und war begeistert.


"Wow, die Anlage hat problemlos durchgehalten. Eine unglaubliche Leistung angesichts der mörderischen und unerbittlichen Bedingungen mit Temperaturen von 45 Grad in 4.500 Metern Höhe", sagt Libor Harvánek, Teamchef des tschechischen Rennstalls LIAZ bei der berüchtigten Rallye Dakar. Das Team nutzte die jüngste Generation der CoolAir-RTX-Standklimaanlage von Dometic in seinen Renn-Lkw und war begeistert. Gleiches Bild beim belgischen Team DeRooy: Die Fahrer seien überglücklich, dank der zuverlässig kühlen Brise aus dem Lkw-Dach in allen heißen Rennsituationen cool bleiben zu können. Fazit: Wer hier besteht, schafft es überall.

Dass die mit komplett neuer Technik ausgestatteten CoolAir-Anlagen ihren guten Ruf bestätigen und neue Maßstäbe in Sachen Kühlleistung und Energie-Effizienz setzen können, kommt nicht von ungefähr. Die Entwicklungs-Ingenieure von Dometic haben die Geräte der RTX Serie unter extremen äußeren Bedingungen im australischen Outback sowie auf Europas Straßen auf Herz und Nieren getestet. Dabei orientierten sie sich als erster Zubehör-Spezialist an der intensiven Testarbeit der Fahrzeughersteller - beispiellos bei der Entwicklung von Lkw-Standklimaanlagen, verkündet das Unternehmen stolz.

Wie so oft heutzutage spielte dabei die Vernetzung eine Schlüsselrolle. So kam beim Entwicklungsprozess weltweit zum ersten Mal ein spezielles mobiles Daten-Interface zum Einsatz, das es den Ingenieuren erlaubt, drahtlos und in Echtzeit aus dem Entwicklungszentrum auf die Daten der Feldtestgeräte rund um den Globus zuzugreifen. Diese können so direkt in den Entwicklungsprozess übernommen und jede noch so kleine Justierung in die Serienfertigung einbezogen werden.

"Der Vorteil dieser Entwicklungsarbeit liegt klar auf der Hand", bilanziert Lead Design Engineer Thorsten Wichert: "Wir müssen uns somit nicht mehr auf in der Klimakammer erzeugte Laborbedingungen verlassen, sondern sind jederzeit in der Lage, reale Daten aus dem realen Betrieb der Anlage zu erfassen und auszuwerten." Nur so könne ein perfekt funktionierendes Produkt entstehen, resümiert der Ingenieur.

Bewährt haben sich die neuen CoolAir-Anlagen aber auch bei externen Praxistests. So ließ etwa ein Transportunternehmen Lkw-Standklimaanlagen von vier großen Markenherstellern vom TÜV Rheinland in Ungarn überprüfen. Die Geräte mussten eine akzeptable Kabinentemperatur auf einem asphaltierten Rastplatz ohne Schatten möglichst lange aufrechterhalten. Die Dometic CoolAir RTX 1000 war in sämtlichen Belangen Testsiegerin. Sie kühlte die Lkw-Kabine an beiden Test-Tagen am schnellsten herunter, erreichte als einzige Kandidatin den gewünschten Soll-Wert von 22 Grad Innentemperatur und hielt diese über die gesamte Testdauer ohne die Fahrzeugbatterie zu entleeren - danke dem geringsten Gesamtstromverbrauch aller getesteten Anlagen.

In einem weiteren Vergleichstest der Fachzeitschriften Fernfahrer und lastauto omnibus setzte sich die CoolAir-Anlage im Wettbewerb mit den herstellereigenen Lösungen durch. Sie halte den eingestellten Temperaturwert "wie mit dem Lineal gezogen" und gehe schonend mit der an Bord knappen Energie um. Ein Schlüssel dazu sei der automatische Übergang von Powerkühlen in einen die Batterie eher schonenden Langzeitmodus. Vor allem aber erfüllt die Lkw-Standklimaanlage das vordringlichste Ziel voll und ganz: erholsame Ruhezeiten für den Fahrer. Das trägt direkt zur Steigerung der Verkehrssicherheit bei, denn ausgeruhte Fahrer sind aufmerksamer und können drohende Unfälle vermeiden.

Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto NEWS wurde von Thomas Schneider am 03.11.2017, 11:16 Uhr veröffentlicht.