ampnet - 17. Februar 2017, 12:01 Uhr - 4x4 Allrad RATGEBER
Studie: Automomes Fahren bringt drei wesentliche Vorteile
Verkehrsforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben in einer umfangreichen Studie untersucht, welche Auswirkungen das autonome Fahren auf die Mobilität der Zukunft haben wird.
In der vom Instituts für Mobilitätsforschung (ifmo) in Auftrag gegebenen Studie ,,Autonomouss Driving" sehen die Forscher vor allem drei Vorteile autonomer Fahrzeuge gegenüber konventionellen Fahrzeugen. Zum einen kann die Fahrtzeit in autonomen Fahrzeugen effizienter genutzt werden, weil man sich nicht mehr auf das Führen des Fahrzeugs konzentrieren muss und die Hände vom Lenkrad nehmen kann. Auf diese Weise ließe sich Fahrtzeit beispielsweise als Arbeitszeit nutzen. Ein weiterer Vorteil ist die Nutzung von Autos durch neue Personengruppen, beispielsweise von Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder Jugendlichen. Zudem könnten sich autonome Fahrzeuge künftig auch vollständig allein fortbewegen und als ,,Robotaxis" Passagiere abholen.
Bis zum Jahr 2035 errechneten die Verkehrsforscher einen Anteil autonomer Fahrzeuge an der Gesamtfahrzeugflotte für Deutschland von 17 bis maximal 42 Prozent, für die USA von 11 bis maximal 32 Prozent. Aufgrund der neuen Nutzergruppen sowie der größeren Attraktivität des autonomen Fahrens durch die nun zum Teil nutzbare Fahrzeit, könne man dabei mit drei bis neun Prozent mehr gefahrenen Kilometern rechnen. Autonomes Fahren werde im Vergleich zum konventionellen Autofahren zwar teurer, aber auch komfortabler und sicherer und biete Personen weitere flexible Mobilitätsoptionen, stellt die Studie fest. Zudem ließe sich durch den Einsatz von Automatisierungstechnologien die Energieeffizienz erhöhen und Emissionen reduzieren.
Die vollständige Studie wurde vom Institut für Mobilitätsforschung online veröffentlicht und kann dort nachgelesen werden. (ampnet/jri)
Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto RATGEBER wurde von ampnet am 17.02.2017, 12:01 Uhr veröffentlicht.
