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Thomas Schneider - 2. Januar 2017, 12:11 Uhr - 4x4 Allrad RATGEBER

Flugverkehr: Weniger Unglücke trotz mehr Passagieren

Fliegen ist heute etwa 49 Mal sicherer als in den 1970er-Jahren. Trotz des stark wachsenden Passagieraufkommens ist die Zahl der tödlich Verunglückten 2016 weiter zurückgegangen.


Fliegen ist heute etwa 49 Mal sicherer als in den 1970er-Jahren. Trotz des stark wachsenden Passagieraufkommens ist die Zahl der tödlich Verunglückten 2016 weiter zurückgegangen. Im vergangenen Jahr beförderten Fluggesellschaften weltweit etwa 3,7 Milliarden Passagiere, fast 12-mal so viele wie 1970. Dabei gab es laut dem Aviation Safety Network in der zivilen Luftfahrt insgesamt 19 Unglücke, bei denen Todesopfer zu beklagen waren. 325 Fluggäste und Crewmitglieder kamen dabei ums Leben, davon 288 bei Passagierflügen und 37 bei Fracht-, Forschungs- und Löschflügen. Somit lag die statistische Wahrscheinlichkeit, bei einem Unglück mit einem Passagierflugzeug ums Leben zu kommen, bei 1 zu 12.847.000. In den 1970ern lag der Durchschnitt noch bei 1 zu 264.000.

Die Statistik der vergangenen Jahre zeigt, dass die Passagiere im europäischen und im nordamerikanischen Luftraum am sichersten unterwegs sind. Die meisten Unglücke ereignen sich nach wie vor in Afrika, Teilen Asiens und der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS). Die schwersten Flugzeugunfälle 2016 ereigneten sich in Nepal, Russland, Ägypten, Kolumbien und in Pakistan. Die Ursachen reichten von schlechten Witterungsverhältnissen bis zu einem Brand an Bord.

Damit die positive Entwicklung bei den Unfallzahlen anhält, gilt es laut dem Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft, die Flugzeugtechnik weiter zu verbessern, um Flugzeuge weniger anfällig gegenüber Störungen zu machen. Weitere Verbesserungen soll zudem eine moderne Flughafen-Infrastruktur bringen, etwa durch modernste Luftraum-Überwachung und zuverlässige Technik bei Passagier-, Gepäck- und Frachtkontrollen.

Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto RATGEBER wurde von Thomas Schneider am 02.01.2017, 12:11 Uhr veröffentlicht.