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Michael Kirchberger - 15. Dezember 2016, 09:42 Uhr - 4x4 Allrad NEWS

Elektromobilität: Das Angebot wächst, die Nachfrage auch

Der Markt für Elektrofahrzeuge nimmt nun auch in Deutschland allmählich Fahrt auf. So wurden in den ersten zehn Monaten 2016 einschließlich Quads 11.002 elektrisch angetriebene Fahrzeug neu zum Verkehr zugelassen. Das entspricht verglichen mit dem Vorjahreszeitraum einer Steigerung von 9 Prozent.

Der Markt für Elektrofahrzeuge nimmt nun auch in Deutschland allmählich Fahrt auf. So wurden in den ersten zehn Monaten 2016 einschließlich Quads 11.002 elektrisch angetriebene Fahrzeug neu zum Verkehr zugelassen. Das entspricht laut Renault verglichen mit dem Vorjahreszeitraum einer Steigerung von 9 Prozent.

Meistverkauftes Auto in diesem Zeitraum war der Renault Zoe mit 2.262 Exemplaren. Auf Platz zwei liegt das Model S von Tesla, für das sich 1.230 Kunden entschieden haben. Rang drei nimmt der Kia Soul in seiner Elektroversion ein, 1.229 mal kam er neu auf die Straßen. Auf den Plätzen finden sich der BMW i3 (1.050) als Vierter und der Nissan Leaf (828) als Fünfter der Rangliste. Es folgen der VW eGolf (717), die Mercedes-Benz B-Klasse (365), der VW up (363), das Tesla Model X (275) und der Nissan e-NV200 (116). Das Spaßmobil Renault Twizzy und der Minivan Kangoo Z.E. (Zero Emission - null Emissionen) desselben Herstellers schaffen es aktuell nicht unter die Top Ten.

Auch die Zahl der Angebote wächst. 2017 werden etwa der Smart electric drive und der Opel Ampera-e die Modellvielfalt der Stromer bereichern. Außerdem ist der viertürige Smart Forfour als Elektromobil in Vorbereitung, auch die Cabrio-Variante des Smart Fortwo soll künftig auf Wunsch elektrisch fahren. Gleiches gilt für den Hyundai Ioniq, der neben einer Hybrid- und Plug-in-Hybridversion im März 2017 als Vollzeit-Elektriker antreten wird. Renault, mit drei eigenen Modellen schon heute vielfältigste europäische Marke bei der E-Mobilität, denkt unterdessen über ein noch umfangreicheres Portfolio nach. Der elektrische Antriebsstrang des Smart Forfour könnte im baugleichen Renault-Schwestermodell Twingo zum Einsatz kommen. Der Kleinwagen steht dann allerdings mit dem nur geringfügig größeren Bestseller Zoe in Konkurrenz.

Dennoch könnte man mit dem Twingo ein Elektrofahrzeug zu besonders günstigen Konditionen anbieten, so Reginar von Schönau, Produktmanager bei Renault in Deutschland. Die Entwicklungskosten des elektrischen Heckantriebs würden durch die Kooperation mit Daimler drastisch gesenkt und die Preisgestaltung günstig beeinflusst. Allerdings dürfte Smart für den Elektro-Forfour ein paar Jahre Exklusivität ausgehandelt haben. Zumindest 2017 wird es daher noch nichts mit einem Twingo Z.E..

Michael Kirchberger

Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto NEWS wurde von Michael Kirchberger am 15.12.2016, 09:42 Uhr veröffentlicht.