Jutta Bernhard - 4. November 2016, 16:51 Uhr - 4x4 Allrad NEWS
Giulio Pastore präsentiert bestes Maserati Ergebnis aller Zeiten
Mit Sportwagen und Luxus-Limousinen wie dem GranTurismo, dem Quattroporte und dem Ghibli läuft das Geschäft für Maserati 2016 prächtig. Die Marke wächst im Vergleich zum Gesamtmarkt überdurchschnittlich. Und das neue SUV Levante ist nicht einmal ein volles Jahr auf dem Markt. So sieht sich der Hersteller gut gerüstet für 2017.
Mit Sportwagen und Luxus-Limousinen wie dem GranTurismo, dem Quattroporte und dem Ghibli läuft das Geschäft für Maserati 2016 prächtig. Die Marke wächst im Vergleich zum Gesamtmarkt überdurchschnittlich. Und das neue SUV Levante ist nicht einmal ein volles Jahr auf dem Markt. So sieht sich der Hersteller gut gerüstet für 2017. "Ein Maserati vereint modernste Technologie und traditionelles Handwerk meisterhaft", so Europa-Geschäftsführer Giulio Pastore. "Unsere Performance sieht vor, in diesem Jahr global über 40.000 Fahrzeuge zu vermarkten. Für nächstes Jahr planen wir mit 50.000 verkauften Einheiten." In 27 Ländern vertreibt der Premiumhersteller seine Automobile.
"Bei den deutschen Kunden sind unsere Fahrzeuge als Statussymbol sehr beliebt, aber auch aufgrund der langen Tradition des Unternehmens. In Italien ist es selbstverständlich, dass auf Maserati geschaut wird", sagt Pastore. Die Zulassungen sprechen für sich. Bis Ende Oktober 2016 wurden in Deutschland exakt 1.339 Maserati neu zugelassen. Ein Vergleich zu den ersten 10 Monaten aus 2015 zeigt auf, dass hierzulande bis jetzt bereits mehr Maserati verkauft wurden als im gesamten Vorjahr. Das entspricht einem Plus von 36 Prozent.
Mit dem neuen Levante ist jetzt zusätzlich ein Luxus-SUV im Portfolio, für das eine hohe Nachfrage besteht. Die Italiener rechnen insgesamt mit 1.650 verkauften Einheiten in Deutschland bis zum Jahresende, rund 500 Fahrzeuge mehr als im Vorjahr. Und 2017 soll sich der Absatz um 20 bis 25 Prozent auf rund 2.500 Einheiten steigern.
Beim Levante rechnet der Hersteller mit einer 100 Prozent Neukunden-Eroberung - das heißt: die Marke gewinnt Käufer, die zuvor keinen Maserati gefahren haben. Mit einem Einstiegspreis von 70.500 Euro für die 275 PS starke Diesel-Variante ist der Levante zwar kein Schnäppchen, bietet im Vergleich zum Wettbewerb aber durchaus eine Alternative zu BMW und Co. Die Benziner-Variante ist mit einem Ferrari-Motor ausgestattet.
Laut Giulio Pastore sind dem verwöhnten Kunden in den höheren Ausstattungsvarianten keine Grenzen gesetzt. Nach oben ist immer Luft. Und Luft ist auch in der Modellpalette: Voraussichtlich werden die Italiener ab 2020 zusätzlich ein Elektroauto anbieten. Dies soll in geringer Stückzahl produziert werden. Fragt sich nur, ob die Sportwagen-Fans im nächsten Jahrzehnt auf den für Maserati charakteristischen Motorsound verzichten können.
Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto NEWS wurde von Jutta Bernhard am 04.11.2016, 16:51 Uhr veröffentlicht.
