Ralf Loweg - 7. Juni 2016, 17:42 Uhr - 4x4 Allrad NEWS
Vernetztes Autofahren: So bleibt man auf Draht
Beim Thema 'vernetzte Technologie' stehen offenbar noch viele Autofahrer auf der Leitung. Mehr als 50 Prozent wissen mit den Vorteilen vernetzter Fahrzeuge noch nichts anzufangen. Vielleicht finden einige Autofahrer ja durch ein paar Nachhilfestunden einen etwas besseren Draht zur Konnektivität.
Beim Thema "vernetzte Technologie" stehen offenbar noch viele Autofahrer auf der Leitung. Mehr als 50 Prozent wissen mit den Vorteilen vernetzter Fahrzeuge noch nichts anzufangen. Und 39 Prozent der Autobesitzer sind sich nicht bewusst, dass vernetzte Funktionen in ihren Fahrzeugen vorhanden sind. Das belegt nun eine aktuelle Studie von BearingPoint Institute und TNS. Vielleicht finden einige Autofahrer ja durch ein paar Nachhilfestunden einen etwas besseren Draht zur Konnektivität.
Fast 60 Prozent der Teilnehmer geben aber auch an, dass vernetzte Technologien ihre Kaufentscheidung beeinflusst haben. Für knapp ein Drittel waren sie sogar ein ausschlaggebender Beweggrund für den Kauf. Die Studie zeigt, dass vernetzte Technologien zunehmend interessanter werden, insbesondere Navigations- und Fahrassistenzfunktionen sowie In-Car-Entertainment.
Laut Studie ist es für die Akzeptanz und Nutzung vernetzter Technologien erfolgsentscheidend, die Kunden während des Verkaufsprozesses mit den neuen technischen Möglichkeiten vertraut zu machen. 48 Prozent der Nutzer vernetzter Technologien im Auto sagen, dass ihnen die Funktionen im Detail vorgeführt wurden. Auch Testfahrten werden in diesem Zusammenhang immer wichtiger. BearingPoint zufolge müssen Automobilhersteller ihre Händler und Mitarbeiter in diesem Bereich umfassender schulen, denn in der Umfrage haben sich viele Kunden über die fehlenden Kenntnisse der Händler in Bezug auf vernetzte Funktionen unzufrieden geäußert.
Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto NEWS wurde von Ralf Loweg am 07.06.2016, 17:42 Uhr veröffentlicht.
