Heinz Stanelle - 14. April 2016, 10:31 Uhr - 4x4 Allrad NEWS
Bremsen: Alle Bauteile müssen reibungslos funktionieren
Bremsen zählen häufig zu den Schwachstellen am Auto. Besonders ältere Personenwagen fallen wegen mangelhafter Bremsen durch die TÜV-Prüfung. Autofahrer sollten daher, schon um ihrer eigenen Sicherheit willen, regelmäßig die Funktionstüchtigkeit der Bremsanlage überprüfen.
Der Porsche gilt bezüglich Bremstests als das Referenzfahrzeug unter den Sportwagen. Aber Bremsen sind Verschleißteile und zählen deshalb häufig zu den Schwachstellen am Auto. Besonders ältere Personenwagen fallen wegen mangelhafter Bremsen durch die TÜV-Prüfung. Fahrer sollten daher, schon um ihrer eigenen Sicherheit willen, regelmäßig die Funktionstüchtigkeit der Bremsanlage überprüfen, rät der Kultschrauber und Bremsenmonster-Promoter Sidney "Sid" Hoffmann, auch bekannt aus der TV-Sendung "Die PS-Profis". Gute Gelegenheiten, die Bremsen zu checken, sind etwa der halbjährliche Reifenwechsel, regelmäßig alle 20.000 Kilometer sowie vor längeren Fahrten.
Einige Hinweise lassen erkennen, dass eine Wartung der Bremsanlage in der Werkstatt notwendig ist. Wenn man beim Bremsen etwa eine selbstständige Lenkbewegung zur Seite spürt oder der Pedalweg länger wird und sich der Druckpunkt weich anfühlt oder Vibrationen, mahlende und schleifende Geräusche vielleicht auch ein lautes Quietschen zu hören sind, weist das auf Bremsprobleme hin. Auch ein geringerer Bremsflüssigkeitsstand ist ein Warnsignal. Anhand von Fehlerbildern kann der Fachmann erkennen, ob das System einwandfrei funktioniert und welche Mängel beseitigt werden müssen. Die Fehlerquellen sind vielfältig. Das können schräg abgelaufene Beläge, Rillen oder Macken sein.
Auch der Bremsschlauch kann porös sein und Risse und Lecks enthalten, die zu Flüssigkeitsaustritt führen. Die Bremsflüssigkeit sollte regelmäßig geprüft und gewechselt werden, damit alles einwandfrei funktioniert. Ihr Wasseranteil erhöht sich im Laufe der Zeit, was den Siedepunkt sinken lässt und schlimmstenfalls zu einer Überhitzung der Bremsflüssigkeit beziehungsweise zu einem Totalausfall der Bremse führen kann, warnt der Bremsenprofi Thomas Gorkow von Hella Pagid.
Wenn bei einer Sichtprüfung eine blaue Verfärbung auf der Scheibe festgestellt wird, kann das unter Umständen ein Indiz für dauerhafte Überhitzung sein. Verrostete sowie rissige Bremsscheiben ebenso wie dauerhaft anliegende Beläge an abgerubbelten Scheiben sollte man auf jeden Fall von einem Bremsenspezialist überprüfen lassen. Ursachen und Wirkung können hierbei vielfältig sein. Um kostenintensive Folgereparaturen zu vermeiden, wirbt nun unter www.bremsenmonster.de ein Maskottchen für die fachgerechte Wartung von Bremsanlagen.
Heinz Stanelle
Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto NEWS wurde von Heinz Stanelle am 14.04.2016, 10:31 Uhr veröffentlicht.
