Jutta Bernhard - 6. April 2016, 10:02 Uhr - 4x4 Allrad NEUHEITEN
VW Tiguan: Einfach besser geworden
SUV stehen hoch im Kurs. VW legt mit dem neuen Tiguan nach 2007 die zweite Generation auf und wird sich ganz sicher weiter über einen Bestseller freuen können.
Zeit für eine Auffrischung des Tiguan also, der mit kräftigem Wachstum in der nächsten Dekade nicht minder erfolgreich bestehen soll. Zur Markteinführung am 30. April gibt es einen Benziner mit 132 kW/180 PS für 34.450 Euro und einen 110 kW/150 PS starken Dieselmotor für 33.925 Euro., beide mit Allradantrieb und dem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Der Selbstzünder wird obendrein für 30.025 Euro mit Frontantrieb und manuellem Sechsganggetriebe angeboten.
4,49 Meter lang ist der Tiguan geworden und übertrifft damit seinen Vorgänger um stolze sechs Zentimeter. In der Breite hat er um drei Zentimeter zugelegt, die Höhe hat drei Zentimeter verloren. Das VW-SUV wirkt deutlich dynamischer als bisher, die hohe Schulterlinie weist sportliche Gene nach. Gewonnen hat der Innenraum, ein acht Zentimeter längerer Radstand schafft Platz. Besonders die Rückbank-Passagiere genießen wesentlich mehr Beinfreiheit. Dank der verschiebbaren Rückbank konnte der Kofferraum zulegen, 615 Liter passen bei aufrechter Rückbanklehne hinein, 145 Liter mehr als bisher. Das maximale Ladevolumen liegt bei 1.655 Liter, Dinge des Transports bewältigt der Tiguan im Handumdrehen.
Unterwegs zeigt das Kompakt-SUV hohe Standards beim Fahrkomfort. Die Motoren, auch die Diesel, flüstern verhalten, die Federung verwöhnt und in Sachen Kraftentfaltung fallen keine Defizite auf. Aus der Ruhe lässt sich der VW auch bei anspruchsvollen Fahrmanövern nicht bringen, das Stabilitätsprogramm fängt ihn stets zuverlässig ein, Lenkung und Bremsen lasen sich präzise und feinfühlig bedienen. Als Verbrauchswerte nennt VW 7,3 Liter auf 100 Kilometer für den Benziner, 4,7 Liter für den Diesel mit Frontantrieb und 5,6 Liter für die allradgetriebene Version. Der Tiguan wiegt unbeladen zwischen 1.568 und 1.917 Kilogramm, bis zu 2.500 Kilogramm darf er auf den Haken nehmen.
Der Allradantrieb wird über einen Dreh- und Drückschalter in der Mittelkonsole gesteuert, vier Modi (Onroad, Offroad, Offroad Individual und Snow) stehen zur Wahl. Zur Sicherheit tragen in der Basisausstattung Trendline die üblichen Assistenzsysteme bei, unter anderem gehören City-Notbremse, Totwinkelwarner, Spurhalteassistent, Abstandstempomat sowie ein Stauassistent dazu. In der nächsthöheren Stufe Comfortline kommen feine Dinge wie ein Fernlichtassistent oder Komfortsitze vorn dazu. LED-Scheinwerfer und -Rückleuchten zieren schließlich die Spitzenausstattung, beheizte Vordersitze, eine Dreizonen-Klimaautomatik und Außenspiegel mit Umfeldbeleuchtung sind weitere Bestandteile des Topmodells.
Das Motorenprogramm wird in den kommenden Monaten außerdem um weitere Varianten erweitert, zu erwarten sind 125, 150 und 220 PS leistende Turbo-Benziner und Dieselmotoren mit 115, 190 und 240 PS.
Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto NEUHEITEN wurde von Jutta Bernhard am 06.04.2016, 10:02 Uhr veröffentlicht.
