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Lars Wallerang - 24. März 2016, 16:13 Uhr - 4x4 Allrad RATGEBER

E-Autos: Deutsche Hersteller hinken hinterher

Ausländische Autobauer haben bei der Elektromobilität die Nase vorn. Ob in puncto Reichweite oder Verkaufszahlen - deutsche Hersteller hinken ein ganzes Stück hinterher. Das zeigt eine Analyse des auf Autos spezialisierten Marktforschungsinstituts Jato.


Ausländische Autobauer haben bei der Elektromobilität die Nase vorn. Ob in puncto Reichweite oder Verkaufszahlen - deutsche Hersteller hinken ein ganzes Stück hinterher. Das zeigt eine Analyse des auf Autos spezialisierten Marktforschungsinstituts Jato. Mit 3.842 in Deutschland registrierten Elektroautos lag im vergangenen Jahr die Firma Kia an der Spitze, gefolgt von Renault mit 2.081 E-Fahrzeugen. Erst an dritter Stelle kommt Volkswagen mit 1.703 bundesweit registrierten Autos mit Elektroantrieb.

Auch bei den Reichweiten schneiden ausländische Fabrikate besser ab: Allen voran das Model S des US-amerikanischen Unternehmens Tesla, das laut Jato maximal 528 Kilometer mit einer Ladung schafft. Der Nissan Leaf kommt auf 250 Kilometer, der Renault ZOE 240 km. Darunter rangieren deutsche Modelle wie die Mercedes B-Klasse (200 km) sowie VW eGolf und BMW i3 mit einer Reichweite von jeweils 190 km.

Ein ähnliches Bild wie bei den Vollzeit-Stromern ergibt sich bei den Hybrid-Fahrzeugen. Spitzenreiter sind hier die Firmen Toyota und Lexus mit 3.947 bzw. 1.426 Fahrzeugen. Danach erst kommt Mercedes-Benz mit 1.351 Automobilen. Weit abgeschlagen: BMW mit nur 87 milden Hybriden. Im Bereich Plug-in-Hybrid sind die Deutschen wiederum gut aufgestellt: Hier kann Volkswagen mit 3.136 bundesweit zugelassenen Fahrzeugen den Spitzenplatz behaupten, gefolgt von Mitsubishi mit 2.138 Plug-in-Hybriden sowie Audi (1.919) und BMW (1.868).

Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto RATGEBER wurde von Lars Wallerang am 24.03.2016, 16:13 Uhr veröffentlicht.