Ralf Loweg - 4. Februar 2016, 10:55 Uhr - 4x4 Allrad RATGEBER
„Crash-Test-Dummies“: Honda Civic hart im Nehmen
Mit einem neuen Crashtest-Verfahren will der ADAC die Zahl der Verkehrstoten auf deutschen Straßen deutlich reduzieren.
Der ADAC empfiehlt anhand der gewonnenen Erkenntnisse der Testreihe eine Nachbesserung des bestehenden Standard-Crashtests nach EuroNCAP. Im Gegensatz zum Standard-Crashtest fährt das Fahrzeug beim Frontal-Crash des ADAC nicht mit 64 km/h gegen eine am Betonblock montierte Barriere, sondern mit 50 km/h gegen einen gleichschnellen Barriere-Wagen. Diese Barriere, an der ein Aluminium-Körper mit Wabenstruktur angebracht ist, simuliert einen rund 1,4 Tonnen schweren Wagen der unteren Mittelklasse. Das Auto wird bei dem Zusammenstoß seitlich versetzt getroffen. Nach dem Crash gibt der Abdruck auf dem Aluminium-Block dann Aufschluss darüber, wie es um die Sicherheit der Fahrzeug-Insassen steht. Außerdem soll das digitale Bewertungssystem erkennen, wie sicher die Konstruktion der Fahrzeug-Front für den Unfallgegner ist.
2018 könnte das neue Verfahren in das Protokoll des Verbraucherschutz-Tests aufgenommen werden, um die Fahrzeuge in Zukunft noch sicherer zu machen, teilt der Automobilclub mit. Hintergrund der Initiative: Für 2015 geht das Statistische Bundesamt von einem Anstieg der Verkehrstoten um rund 2,0 Prozent auf 3.450 Tote aus, darunter rund 1.600 getötete Pkw-Insassen.
Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto RATGEBER wurde von Ralf Loweg am 04.02.2016, 10:55 Uhr veröffentlicht.
