Adele Moser/SP-X - 8. Januar 2016, 11:43 Uhr - 4x4 Allrad RATGEBER
Ratgeber: Pflege und Kontrolle der Autobatterie - Falls die Kälte doch noch angreift
Bislang war der Winter recht mild. Falls der Kälteeinbruch jedoch noch kommt, bedeutet das vor allem für die Autobatterie Schwerstarbeit. Die kann man ihr erleichtern.
Der simpelste Test ist, das Auto im Dunkeln vor eine Wand zu parken, das Abblendlicht an- und den Motor auszuschalten. Dann beobachten: Wird das Licht nach kurzer Zeit deutlich dunkler, ist die Batterie schwach. Auch wenn der Stromspeicher nur noch mit Mühe den Anlasser drehen lassen kann, ist die Ladekapazität nicht ausreichend.
Wer ein Spannungsmessgerät besitzt, kann den Ladezustand auch genau überprüfen. Möglichst nicht direkt nach einer Fahrt, da die Batterie dann bereits aufgeladen wurde. Nach einigen Stunden Ruhe das Messgerät an die Batterie anschließen - zunächst das rote Kabel an den Pluspol, dann das schwarze an den Minuspol. Ist die Batterie in einem guten Zustand, liegt die Spannung zwischen 12,4 und 12,7 Volt. Bei einem Messwert unter 12 Volt sollte der Stromspeicher geladen werden.
Wer unsicher ist oder wenig Erfahrung im Umgang mit der Batterietechnik hat, sollte eine Werkstatt für einen kurzen Check aufsuchen. Auch bei Teilehändlern oder auch vielen Automobilclubs wird die Kapazität des Stromspeichers teilweise sogar kostenlos getestet.
Die Autobatterie können Pkw-Besitzer aber auch im Alltag pflegen. Zum Beispiel sollte man ihr nach einem Kaltstart etwas Zeit zum Laden lassen, damit sich der Akku regeneriert. Vor allem dann, wenn man nur eine kurze Strecke fährt. Energiefressende Verbraucher wie Gebläse, Radio, Scheiben- und Sitzheizung sollten daher nicht sofort auf voller Kraft laufen. Wer ganz sicher gehen will, schaltet sie vor dem Start aus, denn insbesondere Dieselmotoren benötigen im Winter für den Start deutlich mehr Strom als bei milden Temperaturen.
Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto RATGEBER wurde von Adele Moser/SP-X am 08.01.2016, 11:43 Uhr veröffentlicht.
