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Wolfgang Peters (vm) - 19. Oktober 2015, 13:16 Uhr - 4x4 Allrad NEWS

Mit ZF-Start-Stopp sinkt Dieselverbrauch um zehn Prozent

Technischer Fortschritt bietet viele Ansätze für geringere Schadstoffmengen in den Abgasen und bessere Luft in den Städten. Das demonstriert der Zulieferspezialist ZF mit etlichen Verbesserungen und Innovationen für Midi-, Stadt- und Reisebusse.


Technischer Fortschritt bietet viele Ansätze für geringere Schadstoffmengen in den Abgasen und bessere Luft in den Städten. Das demonstriert der Zulieferspezialist ZF mit etlichen Verbesserungen und Innovationen für Midi-, Stadt- und Reisebusse. Im Mittelpunkt stehen dabei die Verringerung des Dieselverbrauchs und eine Verbesserung bei elektrischen Antrieben der Omnibusse im Stadtverkehr.

Allein durch die Kombination einer Start-Stopp-Funktion mit dem Automatikgetriebe ZF-EcoLife sinkt nach Herstellerangaben der Kraftstoffverbrauch in einem konventionell betriebenen Diesel-Stadtbus um bis zu zehn Prozent. Dafür wurden konstruktive Erweiterungen und zusätzliche Funktionen in den Sechsgang-Automaten integriert und eine zusätzliche elektrische Maschine zur Steuerung des Anlassvorgangs war nicht nötig.

Noch in diesem Jahr will ZF eine neue Evolutionsstufe seiner Portalachse AVE 130 für elektrisch angetriebene Stadtbusse auf den Markt bringen. Dadurch verbessern sich die Leistungs- und Drehmomentwerte der beiden radnahen E-Motoren und es entsteht durch den Wegfall des konventionellen Antriebs und der Gelenkwelle im Heck zusätzlicher Raum für weitere Steh- und Sitzplätze in den Niederflur-Stadtbussen.

Die elektrische Spitzenleistung der wassergekühlten Asynchronmotoren liegt bei 2 mal 125 Kilowatt, und das maximale Drehmoment steigt auf 2 mal 485 Newtonmeter. Nach Erkenntnissen von Nahverkehrsfachleuten erschwert allerdings die prekäre Finanzlage vieler Gemeinden die Nutzung des technischen Fortschritts.

Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto NEWS wurde von Wolfgang Peters (vm) am 19.10.2015, 13:16 Uhr veröffentlicht.