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Holger Holzer/SP-X - 13. August 2015, 15:37 Uhr - 4x4 Allrad RATGEBER

Sparversuche beim Ölwechsel - Kfz-Werkstatt darf Mitbringsel ablehnen

Wer sein eigenes Öl zum Ölwechsel mitbringt, kann Geld sparen. Ist dabei aber auf die freiwillige Kooperation der Werkstatt angewiesen.

Eine Kfz-Werkstatt braucht vom Kunden mitgebrachtes Motoröl nicht zu verwenden. Darauf weist der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) unter Hinweis auf anders lautende Medienberichte hin. Jede Werkstatt habe das Recht, einen Kundenauftrag abzulehnen, so auch das Einfüllen mitgebrachten Öls, heißt es. Als Argument nennt der Verband die Sachmängelhaftung. Diese könne die Werkstatt für den mitgebrachten Schmierstoff nicht übernehmen, da dessen Herkunft selten geklärt werden könnte.

Ölwechsel sind ein gutes Geschäft für Werkstätten. Teilweise werden bis zu 30 Euro pro Liter des neuen Schmierstoffs berechnet - im freien Handel gibt es hochwertige Öle schon für rund zehn Euro pro Liter. Entsprechend verlockend ist es für Kunden, sich den Schmierstoff selbst zu besorgen und nur Arbeitskosten sowie Entsorgung des alten Öls zu zahlen.

Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto RATGEBER wurde von Holger Holzer/SP-X am 13.08.2015, 15:37 Uhr veröffentlicht.