Hanne Lübbehüsen/SP-X - 6. Juli 2015, 12:02 Uhr - 4x4 Allrad RATGEBER
Ratgeber: Fahren in der Autobahnbaustelle - Außenspiegel an Außenspiegel
Besonnen und ohne Stress bewältigt sich eine Autobahnbaustelle am besten. Eine Sache sollte man dabei aber schon vor der Fahrt klären.
Insbesondere die Fahrbahn-Verschwenkungen zu Beginn und am Ende von Baustellen sind demnach Unfallschwerpunkte. Denn bei der Überleitung auf die andere Fahrbahnseite erhöhen häufig Bodenwellen die Schleudergefahr, erst recht bei Nässe und höherem Tempo. In diese Bereiche sollte man nicht zu schnell einfahren und dort nicht überholen. Außerdem sollten Autofahrer den erhöhten Platzbedarf von Lastzügen und Bussen einkalkulieren.
Kritisch wird es auch oft beim Überholen auf den verengten Fahrstreifen. Auf der linken Spur ist häufig nur eine Breite von zwei Metern erlaubt, dabei wird von Spiegelaußenkante zu Spiegelaußenkante gemessen. Diese Breite überschreiten aber schon Mittelklassewagen - im Zweifel gilt: nachmessen. Fahrer von breiteren Fahrzeugen wie Transporter, Van, SUV oder auch größerer Limousinen oder Kombis sollten die rechte Spur nehmen. In Baustellen droht erhöhte Staugefahr, Autofahrer müssen außerdem mit verschmutzer Fahrbahn oder Bauarbeitern auf der Fahrbahn rechnen.
Bei einer Panne oder einem Unfall in der Baustelle ist besondere Vorsicht geboten. Soweit möglich sollte man das havarierte Fahrzeuge in der nächsten Nothaltebuch oder zwischen zwei Baken abstellen, Warnblinkanlage einschalten, Warnwesten anziehen und dann über die vom Verkehr abgewandte Seite aussteigen. Vorsicht ist auch beim Aufstellen des Warndreiecks geboten. Keinesfalls sollte man versuchen, das Fahrzeug bei fließendem Verkehr selbst von der Fahrbahn zu schieben. Mit einem Notruf alarmiert man die Polizei, die den Bereich professionell absichert.
Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto RATGEBER wurde von Hanne Lübbehüsen/SP-X am 06.07.2015, 12:02 Uhr veröffentlicht.
