Adele Moser/SP-X - 13. Mai 2015, 12:11 Uhr - 4x4 Allrad RATGEBER
Ratgeber: Haustiere im Auto - So reisen Vierbeiner am sichersten
Tür auf, Hund rein und los? Besser nicht! Sitzt der tierische Begleiter ungesichert auf der Rückbank oder im Kofferraum, kann das bei einem Unfall böse enden. Außerdem zieht das unter Umständen auch ein Bußgeld und Abschläge bei der Versicherung nach sich.
Eine Transportbox ist die klassische und auch beste Möglichkeit zu verhindern, dass der Vierbeiner bei einem unerwarteten Bremsmanöver durchs Fahrzeug fliegt. Sie schützt kleine bis mittlere Hunde und Katzen, da sie mit den Sicherheitsgurten des Fahrzeugs befestigt werden kann. Im Fachhandel sind Boxen in verschiedenen Größen erhältlich. Kleinere können im Fußraum hinter den Vordersitzen platziert werden, größere im Laderaum.
Steht die Box im Kofferraum, empfiehlt es sich, diese quer zur Fahrtrichtung direkt an die Lehne der Rückbank zu stellen. So verteilen sich bei einem Aufprall die Kräfte gleichmäßiger und das Tier übersteht die Belastung besser. Beim Kauf von Boxen oder Rückhaltesystemen sollte auf das GS-Zeichen geachtet werden, das für geprüfte Sicherheit vergeben wird. Außerdem sollten die Produkte nach der Crashtest-Prüfnorm ECE R17, ECE R126 oder DIN 75410-2 getestet sein.
Thront ein Tier ungesichert auf der Hutablage, wird er bei einer Vollbremsung oder einem Unfall zu einem gefährlichen Geschoss. So entwickelt beispielsweise ein etwa 20 Kilogramm schwerer Dalmatiner bei Tempo 50 eine Aufprallwucht von über einer halben Tonne. Entsprechend wichtig ist die richtige Sicherung der Vierbeiner - selbst wenn grundsätzlich keine Gurtpflicht für Tiere im Auto besteht.
Verursacht ein im Auto herumspringender Hund einen Unfall, drohen Bußgeld und Abschläge bei der Vollkaskoversicherung, informiert der TÜV Rheinland.
Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto RATGEBER wurde von Adele Moser/SP-X am 13.05.2015, 12:11 Uhr veröffentlicht.
