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Holger Holzer/SP-X - 13. Mai 2015, 10:09 Uhr - 4x4 Allrad RATGEBER

E-Auto in der Kostenbilanz - Stromern lohnt sich frühestens 2018

Für den Kauf eines E-Autos gibt es viele Gründe: die Lust am emissionsfreien Fahren, der Spaße an der leisen Art der Fortbewegung oder dem zackigen Beschleunigen an der Ampel. Sparen bei den Mobilitätskosten hingegen zählt nicht dazu. Zumindest noch nicht.

Finanziell lohnt sich der Kauf eines Elektroautos frühestens 2018. Erst dann werden die Gesamtkosten niedriger liegen als bei einem konventionell angetriebenen Pkw, wie die Beratungsagentur P3 im Auftrag der Zeitschrift ,,Auto Motor und Sport"ermittelt hat. Die Experten rechnen dann bei einem Kompaktmodell mit monatlich 545 Euro inklusive Betriebskosten und Wertverlust. Aktuell kostet ein E-Mobil noch rund 603 Euro im Monat, während für ein vergleichbares Auto mit Verbrennungsmotor 561 Euro fällig werden. Zugrunde gelegt werden jeweils eine Haltedauer von vier Jahren und eine jährliche Fahrleistung von 15.000 Kilometern.

Teuer macht die E-Auto-Wahl zurzeit vor allem der hohe Kaufpreis. So kostet etwa die E-Version des Golf gut 15.000 Euro mehr als das Benzinermodell. Hinzu kommen die unsicheren Restwerte für die Batterie sowie steigende Strom- sowie sinkende Spritpreise. Sollten die 2018 noch unterhalb von 1,55 Euro für den Liter Super liegen, bliebe das E-Mobil auch dann noch teurer als ein konventionelles Auto.

Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto RATGEBER wurde von Holger Holzer/SP-X am 13.05.2015, 10:09 Uhr veröffentlicht.