Holger Holzer/SP-X - 3. Februar 2015, 14:56 Uhr - 4x4 Allrad NEWS
Deutscher Pkw-Markt im Januar - Guter Start ins Jahr
Das neue Jahr beginnt mit starker Neuwagen-Nachfrage. Auch die meisten deutschen Hersteller können davon profitieren. Eine große Marke bricht jedoch stark ein.
Die Neuauflage des Fortwo und die Wiedereinführung des größeren Forfour sorgten bei der Daimler-Tochter für einen Zuwachs von 32 Prozent auf 2.691 Neuzulassungen. Auch BMW-Ableger Mini profitierte vom frischen Wind in der 2013 umfassend erneuerten Modellpalette und legte um 29,6 Prozent auf 2.747 Einheiten zu. Erfolgreich lief der Jahresstart zudem für Opel: Bei den Rüsselsheimern stieg die Zahl der in den Verkehr gebrachten Neuwagen um 9,2 Prozent auf 13.579 Einheiten, getrieben unter anderem vom Generationswechsel beim Kleinwagen Corsa. Die Marke schiebt sich so auf den fünften Rang unter den größten deutschen Herstellern.
Nummer eins bleibt klar VW, die das Ergebnis des Vorjahresmonats mit 51.692 Neuzulassungen um 8,9 Prozent übertrafen. Mercedes konnte um 6,5 Prozent auf 20.154 Einheiten zulegen, Audi und BMW blieben mit 17.752 beziehungsweise 16.587 angemeldeten Fahrzeugen ungefähr auf Vorjahresniveau. Verlierer des Monats aus deutscher Sicht war Ford mit einem Minus von 14,1 Prozent auf 12.541 Neuzulassungen.
Stärkster Importeur ist trotz eines Rückgangs von 1,2 Prozent weiterhin Skoda. Die tschechische VW-Tochter kaum auf 10.684 Neuzulassungen und rangiert somit klar vor Renault mit 6.653 Einheiten (plus 10 Prozent). Der einstige Importeurs-Primus Toyota verlor 18,7 Prozent und verbuchte nur noch 3.708 Neuzulassungen. Den größten Zuwachs unter den Marken mit mindestens einem Prozent Marktanteil erreichte Außenseiter Mitsubishi: Die Japaner verdoppelten ihr Vorjahresergebnis (plus 108,4 Prozent) auf 2.240 Einheiten.
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