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Wolfram Nickel/SP-X - 21. Januar 2015, 10:16 Uhr - 4x4 Allrad NEWS

Ford Focus ST - Jetzt auch selbstzündend

Zum ersten Mal kommt der Ford Focus ST auch als Diesel auf die Straße. Kann er sich damit erfolgreicher gegen die Muskelmänner der Konkurrenz durchsetzen?

Der facegeliftete Ford Focus ST trägt nun ein geschärftes Frontdesign, imposantere Schweller und mittig platzierte Doppelauspuffmündungen. Im Interieur wurde das Cockpit gründlich aufgeräumt. Ganz neu ist jedoch das Dieselaggregat. Neben dem bekannten 184 kW/250-PS-Benziner ist der Kölner nun auch mit einem 2,0-Liter-Selbstzünder mit 136 kW/185 PS erhältlich. Das alles wie gehabt in zwei Karosserieformen als fünftürige Limousine oder als Kombiversion Turnier.

Mindestens 28.850 Euro berechnet Ford jetzt für die Ecoboost-Limousine, beim Diesel sind es 29.650 Euro, 900 Euro mehr als bislang. Der Turnier kostet jeweils weitere 950 Euro Aufpreis. Trotz der Teuerung bleiben der 250-PS-Turnier und die Limousine für Leistungsfetischisten echte Schnäppchen, bietet doch kein Konkurrent in diesen Karosserieformen mehr PS pro Euro. Auch der Focus ST mit PS-schwächerem Diesel zählt zu den preisgünstigsten Kompaktklasse-Angeboten im rapide wachsenden Startfeld sportiver Biedermänner mit Selbstzünder-Biss.

Der Focus ST tritt gegen gut ein halbes Dutzend Konkurrenten an. Darunter die Golf-GTI-Verwandten Skoda Octavia RS und Seat Leon Cupra, aber auch die Coupés Opel Astra OPC und Renault Sport Mégane oder der etwas leistungsschwächere Peugeot 308 GT. Die vielen Wettbewerber sind für Ford Anlass, seinem kompakten Knaller ein gründliches Update zu spendieren, dass über die bereits allen Focus zuteil gewordene Modellpflege hinausgeht. So sind etwa die Scheinwerfer nicht nur schlanker geschnitten, sondern beim ST optional erstmals mitlenkend. Wobei Lichtwinkel und auch Leuchtintensivität adaptiv gesteuert werden. Die Assistenzsysteme hat Ford ergänzt, etwa durch den optionalen Warner vor Querverkehr, nützlich nicht nur beim Rückwärtsausparken. Oder den Notbremsautomaten Active-City-Stopp-System, der nun bis 50 km/h arbeitet.

Mehr Bedienkomfort bietet das optionale Konnektivitätssystem Sync2. Erlaubt es doch mittels simpler Sprachbefehle die Steuerung von Musikprogramm, Smartphone oder etwa die Justierung der Klimaanlage. Schließlich hat Ford einen Touch-Screen-Monitor in benutzerfreundlicher Größe (acht Zoll) installiert. Dessen Bedienfeld ersetzt das bisherige Meer an Knöpfen im Cockpit.

Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto NEWS wurde von Wolfram Nickel/SP-X am 21.01.2015, 10:16 Uhr veröffentlicht.