ALLRAD-NEWS

Elfriede Munsch/SP-X - 16. Januar 2015, 10:05 Uhr - 4x4 Allrad NEWS

Skoda Fabia Combi - Große Klappe, viel dahinter

Schickes Aussehen und Praktikabilität: Dem neuen Skoda Fabia Combi gelingt dieser Spagat. Nur die Stufe stört.

Ein bisschen mehr und ein bisschen weniger: Der neue Skoda Fabia Combi will mit größerem Kofferraumvolumen sowie sparsamen Motoren überzeugen. Wie der kleine Fünftürer greift auch der geräumige Ableger auf Technik und Module des VW-Querbaukastens wie zum Beispiel Motoren und Infotainmentsysteme zu. Für die Combi genannte Lastenträgerversion des Kleinwagens werden in Verbindung mit dem 55 kW/75 PS starken Basis-Dreizylinderbenziner mindestens 13.090 Euro fällig. Ende Januar tritt die dritte Generation des Raumwunders an.

Schlichtes Design war gestern. Die 4,26 Meter lange Neuauflage besticht durch schicke Formen. Geblieben ist aber das gute Ladetalent. Immerhin hat der Fabia Combi hat einen Ruf als Raumwunder zu verteidigen. Bereits die zweite Generation des kleinen Kombis punktet durch ein großes Kofferraumvolumen. Die Neuauflage legt in dieser Hinsicht noch einmal um 25 Liter zu und bietet nun in Normalstellung 530 Liter.

Klappt man die Rückenlehnen um, schafft der Kombi aber nur noch 1.395 Liter, das sind rund 90 Liter weniger als zuvor. Leider gibt es auch eine Stufe beim Umklappen der Rückenlehnen. Ein System, das einen flachen Ladeboden bewirkt, wäre wohl zu teuer für den Kleinwagen gewesen.

Die Antriebspalette ist komplett neu und umfasst nun zwei Diesel und drei Benziner. Das Leistungsband reicht von 55 kW/75 PS bis 81 kW/110 PS bei den Benzinern, die Diesel leisten 55 kW/75 PS und 77 kW/105 PS. Die Kraftübertragung erfolgt bei allen Motoren - mit Ausnahme des Toptriebwerks mit 81 kW/110 PS - serienmäßig über ein Fünfgang-Getriebe. Typisch Kleinwagen ist auch das Fahrverhalten. Gutmütig nimmt der Combi schnell gefahrene enge Kurven, zum Kurvenjäger ist er aber nicht gemacht, dafür federt er die meisten Bodenwellen ordentlich weg. Die neue, elektromechanische Lenkung vermittelt außerdem ein präzises Steuergefühl.

Ab 13.090 Euro ist der Ladekünstler zu haben. Allerdings ist das Active genannte Basisniveau mager ausgestattet. Wer unter anderem Wert auf eine Klimaanlage, Bordcomputer, elektrische Fensterheber sowie elektrisch verstellbare Außenspiegel, einen in der Höhe justierbaren Arbeitsplatz und City-Notbremsfunktion legt, sollte gleich die zweite Ausstattungsstufe (Ambition) wählen. Natürlich kann auch der Kunde noch weiteres Geld für Bequemlichkeit, Aussehen sowie Sicherheit ausgeben.

Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto NEWS wurde von Elfriede Munsch/SP-X am 16.01.2015, 10:05 Uhr veröffentlicht.