ALLRAD-NEWS

Ralf Loweg (vm) - 7. Januar 2015, 10:49 Uhr - 4x4 Allrad NEWS

Land Rover: Deine Spuren am Strand

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Mit einem einzigartigen "Kunstwerk" erinnert Land Rover an die Geburtsstunde seines Geländewagens Defender. Dazu kehrt der Autobauer an den Ort zurück, an dem einst alles begann: an den Strand der Red Wharf Bay auf der walisischen Insel Anglesey. Dort entwarf Maurice Wilks 1947 die Form eines Geländewagens. Unter dem Namen "Defender" ist dieses Auto längst zur echten Stil-Ikone geworden mit einer Fan-Gemeinde rund um den Globus.

Und zur Feier des Tages hat sich Land Rover etwas Besonderes einfallen lassen. Insgesamt sechs Defender verschiedener Modellgenerationen zogen jeweils eine fast vier Meter messende Egge hinter sich her, pflügten damit den Sand um und "zeichneten" so ein Gemälde. Dieses erstreckt sich über einen Kilometer und bildet exakt die Silhouette des Defender ab - auf dem Strand, wo auch Maurice Wilks einst in den Sand zeichnete.

Die "Maler" hatten aber nur rund drei Stunden Zeit. Warum? Ganz einfach: Wenn die Flut kommt ist von dem "Gemälde" nicht mehr zu sehen und die ganze Aktion wäre umsonst gewesen. Doch der Plan ging auf und das Kunstwerk konnte rechtzeitig für die Nachwelt abgelichtet werden. Dem Defender-Kunstwerk war keine lange Lebensdauer gegönnt: Nur Minuten nach seiner Vollendung verschlang die auflaufende Flut das Sandgemälde.

Natürlich steckt hinter dieser Idee auch der Werbe-Gedanke. Denn die spektakuläre Aktion soll auf die Premiere von drei neuen Defender-Sondermodellen aufmerksam machen, die in den nächsten Monaten auf den Markt kommen. Die limitierten Editionen "Heritage", "Adventure" und "Autobiography" werden dabei von einem 2,2-Liter-Turbodiesel angetrieben. Land Rover hat den Sondermodellen zudem eine kleine Kraftkur verpasst und die Leistung von 90 kW/122 PS auf 110 kW/150 PS gesteigert. Die Preise beginnen bei etwas 40 000 Euro für das "Heritage"-Sondermodell. Den "Adventure" gibt es ab 45 000 Euro, und der "Autobiography" startet bei 64 000 Euro.

Zugleich prüft Land Rover aktuell Möglichkeiten, die Fertigung des Defender nach dem Auslauf der Produktion in England in einem Werk in Übersee fortzusetzen. Denkbar sind dabei kleinere Stückzahlen für besondere Fahrzeugflotten oder Modelle für spezielle Aufgabenbereiche, die jeweils auf Märkten außerhalb Europas vertrieben werden. Doch zunächst heißt es erst einmal: Das "Defender-Festjahr 2015" ist eröffnet.

Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto NEWS wurde von Ralf Loweg (vm) am 07.01.2015, 10:49 Uhr veröffentlicht.