ALLRAD-NEWS

Adele Moser/SP-X - 12. Dezember 2014, 10:50 Uhr - 4x4 Allrad NEWS

Land Rover Discovery Sport - Das Familienauto fürs Grobe

Zwischen der beinharten Defender-Reihe und den luxuriösen und designorientierten Range-Rover-Modellen platziert sich jetzt der Land Rover Discovery Sport. Und dieser Brite will gleich zwei Autos in einem verkörpern.

Als Nachfolger des Land Rover Freelander geht im Februar 2015 der Discovery Sport ab 32.250 Euro an den Start. Das Mittelklasse-SUV der Traditionsmarke will das Beste aus beiden Land-Rover-Welten vereinen.

Damit der Land Rover Discovery Sport auch abseits fester Straßen eine gute Figur macht, kann der Käufer neben Frontantrieb auch zwischen zwei Allradsystemen wählen: Permanent oder variabel. Für den robusteren Geländeeinsatz ist die Ausführung mit permanentem Allradantrieb gedacht, wer vor allem auf Asphalt unterwegs ist, kann sich für einen automatisch zuschaltenden 4WD-Antrieb entscheiden. Oberhalb von 35 km/h ist der Discovery dann mit reinem Frontantrieb unterwegs und spart so Kraftstoff. Die Hinterachse schaltet sich nur bei schlechtem Grip innerhalb von Millisekunden zu.

Neben einem reinrassigen Geländewagen will der Brite zugleich auch Familienkombi sein. So überzeugt der knapp 4,60 Meter lange Land Rover unter anderem mit einem großen Kofferraum und niedriger Ladekante sowie dem möglichen Einbau einer dritten Sitzreihe. Deren beiden versenkbaren Plätze sind zwar gerade noch für Halbwüchsige geeignet, aber dennoch praktisch, wenn ein Shuttle zum Kindergeburtstag oder auf den Sportplatz ansteht.

Von außen bietet der Neue die für die Marke typischen Design-Elemente wie eine bullige Front - erstmals wacht in dieser Klasse hier serienmäßig auch ein Fußgänger-Airbag. Und dann gibt es noch gegen Aufpreis nützliche Extras wie Rundumkamera, feinstes Leder, eine Anbindung von Smartphone-Apps und vle Assistenzsysteme.

Das Basismodell mit 2,0-Liter-Diesel, 110 kW/150 PS und Frontantrieb kostet 32.250 Euro. Inklusive Allradtechnik werden 34.400 Euro fällig, mit Automatik nochmal 2.350 Euro mehr. 2016 kommt eine frontgetriebene und handgeschaltete Variante ab 31.900 Euro. Komplettiert wird das Programm von der 140 kW/190 PS starken Top-Variante des Selbstzünders (41.000 Euro) sowie einem 2,0-Liter-Benziner mit 177 kW/240 PS (43.350 Euro). Für die Kraftübertragung stehen ein manuelles Sechsganggetriebe und eine Neustufenautomatik zur Wahl.

Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto NEWS wurde von Adele Moser/SP-X am 12.12.2014, 10:50 Uhr veröffentlicht.