Hanne Lübbehüsen/SP-X - 18. November 2014, 10:39 Uhr - 4x4 Allrad NEWS
Drei Fragen an Tobias Moers, Vorsitzender der Geschäftsführung von Mercedes-AMG - Im GT steckt zu 95
Es macht einen Unterschied, ob der neue Sportwagen aus dem Hause Daimler Mercedes GT AMG oder Mercedes-AMG GT heißt. Letzteres ist richtig und sortiert die Performance-Abteilung nun endgültig zur eigenständigen Marke um.
Sie haben ihren neuen Sportwagen GT genannt, sagen aber, es sei kein klassischer Gran Turismo. Wie passt das zusammen?
Die Bezeichnung GT wurde bewusst gewählt und war zuvor in der Mercedes-Benz Nomenklatur noch nicht vorhanden. Die neue Bezeichnung trägt dem eigenständigen Auftritt unseres Sportwagens Rechnung: Hätte man hier beispielsweise an die SL- Nomenklatur angeknüpft, wäre das nicht konsequent gewesen, denn wir haben hier zwei völlig unterschiedliche Fahrzeugkonzepte.
Wie viel AMG und wie viel Mercedes steckt im GT?
Im GT steckt zu 95 Prozent AMG-Technologie. Wobei natürlich natürlich auch für uns oftmals die gleichen Aspekte wichtig sind wie für Mercedes, zum Beispiel in Sachen Alltagstauglichkeit.
Ihre neuen Modelle tragen nicht mehr nur den Namenszusatz ,,AMG", sondern firmieren nun unter dem Markennamen ,,Mercedes-AMG". Damit wurde AMG zur Sub-Marke von Mercedes geadelt. Wie geht es in Zukunft weiter?
Wenn man sich erfolgreich positionieren möchte, muss man in die Varianten gehen. Für den GT bedeutet das zum Beispiel eine GT3-Rennversion, die bereits beschlossene Sache ist, oder weitere verschärfte Versionen. Unsere neuen Einstiegsmodelle A, CLA und GLA gehen außerdem weg wie ,,geschnitten Brot". Im vergangenen Jahr haben wir ein Rekordergebnis erzielt, das übertreffen wir mit mehr als 40.000 verkauften Einheiten in diesem Jahr weltweit noch.
Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto NEWS wurde von Hanne Lübbehüsen/SP-X am 18.11.2014, 10:39 Uhr veröffentlicht.
