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Ein düsteres Bild von der Autobranche zeichnet jetzt Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn. Denn er rechnet in Zukunft mit einer steigenden Zahl an Rückrufen. Da klingeln bei vielen sicher die Alarmglocken. Denn allein General Motors (GM) hat in den vergangenen Monaten rund 30 Millionen Fahrzeuge zurück in die Werkstätten beordert. Noch mehr Rückrufe sind da kaum vorstellbar. Oder wie meint Carlos Ghosn das? Die Zahl der Rückrufe werde nicht wegen der schlechter werdenden Qualität steigen, sondern weil die Hersteller bezüglich möglicher Qualitätsmängel immer vorsichtiger würden. Die Autobauer müssten inzwischen derart hart um ihre Kunden kämpfen, dass sie diese Beziehung nicht durch Qualitätsprobleme gefährden wollen. Deshalb geht Carlos Ghosn laut Automobil Produktion davon aus, dass bereits bei relativ geringfügigen Anlässen zum Instrument des Rückrufs gegriffen wird.
Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto NEWS wurde von Ralf Loweg (vm) am 28.10.2014, 12:42 Uhr veröffentlicht.