Ralf Awitt (vm) - 27. Oktober 2014, 10:49 Uhr - 4x4 Allrad NEWS
Millionen-Rückrufe: Sicherheitsbehörde unter Druck
Der Rückruf von fast acht Millionen Fahrzeugen mit potenziell defekten Airbags des japanischen Zulieferers Takata Corp.
Innerhalb einer Woche hat die Behörde demnach ihre Schätzungen zu den betroffenen Fahrzeugen erheblich korrigiert: Anfang letzter Woche lagen die noch bei etwa vier Millionen, Ende der Woche schon bei 7,8 Millionen. Experten erwarten sogar einen weiteren Anstieg. Die Warnung zu defekten Airbags trifft etliche Hersteller, unter anderem Toyota, Honda, Mazda, BMW, Nissan, General Motors und Ford. Als die Airbag-Probleme bekannt wurden, stürzte aufgrund der vielen Zugriffe die Rückruf-Webseite häufig ab, und die Daten zu den betroffenen Automodellen waren ungenau. Daher gerät die NHTSA nun auch unter politischen Druck. Sogar eine Umorganisation des NHTSA soll das Weiße Haus in Washington planen.
Airbaghersteller Takata muss in Kürze vor dem US-Kongress Rede und Antwort stehen. Momentan läuft eine interne Untersuchung zum Ablauf der Meldeverfahren und der Veröffentlichungspraxis. Obwohl Sicherheit für die Amerikaner eine sehr große Rolle spielt, sind Autobesitzer oft nachlässig und verzichten auf Reparaturen. Andererseits sind die Verbraucher mit den Autoherstellern unzufrieden, denn es sollen nicht genügend Ersatzteile verfügbar sein.
Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto NEWS wurde von Ralf Awitt (vm) am 27.10.2014, 10:49 Uhr veröffentlicht.
