der Redaktion - 21. Oktober 2014, 11:13 Uhr - 4x4 Allrad RATGEBER
Wildunfall-Risiko steigt
Alle zweieinhalb Minuten kollidiert in Deutschland ein Fahrzeug mit einem Reh, Hirsch oder Wildschwein.
Wildunfälle können zwar zu jeder Tages- und Nachtzeit passieren - auch dort, wo kein Warnschild ,,Wildwechsel" aufgestellt ist. Die Gefahr für eine Kollision nimmt jedoch mit dem Wechsel von der Sommer- zur Winterzeit zu, denn um Fressfeinde zu meiden, geht Wild meist in der Dämmerung auf Futtersuche und kommt deshalb in den kommenden Wochen vermehrt dem abendlichen Berufsverkehr in die Quere.
ADAC und DJV raten, auf gefährdeten Strecken besonders vorsichtig und stets bremsbereit zu fahren. Dies gilt insbesondere an Waldrändern und unübersichtlichen Feldern. Es empfiehlt sich, den Straßenrand im Blick zu behalten, die Geschwindigkeit zu drosseln und den Abstand zum Vordermann zu vergrößern, um auf ein plötzliches Bremsmanöver des Vordermanns rechtzeitig reagieren zu können. Wer mit 80 statt 100 km/h unterwegs ist, hat bereits einen 25 Meter kürzeren Bremsweg. Wenn ein Tier auf der Straße oder am Straßenrand auftaucht, muss man abbremsen, abblenden und langsam vorbeifahren. Einmal kurz hupen führt in der Regel dazu, dass Tiere weglaufen und den Weg freimachen. Ist ein Zusammenstoß unumgänglich, muss das Lenkrad festgehalten und eine Vollbremsung gemacht werden. Ausweichmanöver sind riskant, denn sie enden nicht selten an einem Baum. (ampnet/nic)
Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto RATGEBER wurde von der Redaktion am 21.10.2014, 11:13 Uhr veröffentlicht.
