Thomas Schneider (vm) - 8. Oktober 2014, 10:30 Uhr - 4x4 Allrad NEWS
Radeln im Winter: Die richtige Kleidung machts
Schlechte Sichtverhältnisse und nass-kaltes Wetter vermiesen im Winter den Spaß am Radfahren.
Es empfiehlt sich, mehrere Schichten Kleidung nach dem "Zwiebelprinzip" zu tragen. Die unterste Schicht sollte aus feuchtigkeitsregulierendem Material bestehen. Kunstfaser oder Wolle leiten im Gegensatz zu Baumwolle Nässe direkt ab. Darüber trägt der Radler am besten atmungsaktive Stoffe, die genug Bewegungsfreiheit bieten. Und die obere Bekleidungsschicht muss winddicht und wasserabweisend sein, um Regen und Feuchtigkeit abzuhalten. Diese Taktik hält warm, schützt aber vor übermäßigem Schwitzen. Denn ist dem Radler zu warm, zieht er einfach etwas aus.
Zusätzlichen Schutz vor Nässe bieten spezielle Überziehhosen und -schuhe sowie winddichte und wasserabweisende Handschuhe mit reflektierenden Streifen. Letztere sind auch deshalb besonders nützlich, "weil Radfahrer sich mit Handzeichen verständigen müssen, die nicht übersehen werden dürfen", erläutert Prof. Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht (DVW). "Allerdings sind Fäustlinge nicht empfehlenswert, da sie das Schalten und Bremsen erschweren."
Unter dem Helm schützen dünne Unterziehmützen Kopf und Hals. Normale Mützen sind unter einem Fahrradhelm nicht ratsam, weil sie verrutschen können oder den Helm zu weit vom Kopf abstehen lassen. Wichtig ist, dass der Witterungsschutz das Hörvermögen nicht einschränkt und der Helm gut befestigt ist. Zusätzlich halten dünne, winddichte Stirnbänder oder Fleece-Pads die Ohren warm. Bei Regen schützen winddichte Helmüberzüge. So ausgestattet, sind auch widrige Witterungsverhältnisse kein Problem.
Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto NEWS wurde von Thomas Schneider (vm) am 08.10.2014, 10:30 Uhr veröffentlicht.
