Ralf Loweg (vm) - 30. September 2014, 18:02 Uhr - 4x4 Allrad NEWS
Grünes Licht für einheitliche Tourenwagen-Motoren
Gleiche Motoren für alle: Die Macher des Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) haben einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einem einheitlichen Reglement gemacht.
Bereits seit dieser Saison fahren die DTM-Renner und die japanischen Tourenwagen von Nissan, Honda und Lexus in den Bereichen Chassis und Aerodynamik unter einem identischen Regelwerk. Was steckt hinter den einheitlichen Regeln? Damit soll den Herstellern die Möglichkeit eingeräumt werden, ohne größere Umbauten ihrer Rennwagen in der jeweils anderen Serie wechselseitig zu starten. Das gemeinsame, weltweit gültige Reglement wird unter dem Namen "Class One" (Klasse 1) zusammengefasst. Die Zauberformel lautet: zwei Liter, Vierzylinder und Turbomotor mit rund 600 PS. Diese Motor-Bauweise ist bereits aus der japanischen Super-GT-Serie bekannt: Dort schaffen es Direkteinspritzer-Turbos im Nissan GT-R, Honda NSX, Lexus RC-F und Co. aktuell auf etwas mehr als 550 PS. In der DTM werden die Fahrzeuge von BMW, Mercedes-Benz und Audi dagegen von V8-Saugmotoren mit maximal vier Litern Hubraum und rund 500 PS angetrieben.
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