Sarah Hall-Waldhauser (vm) - 8. August 2014, 14:48 Uhr - 4x4 Allrad NEWS
Wie Kinder sicher zur Schule kommen
Jedes fünfte Kind wird heute von einem Elternteil mit dem Auto zur Schule gebracht.
Es muss den Eltern klar gemacht werden: "Kinder sind in der Lage, auch alleine zur Schule zu gehen". Wichtig allerdings: Eltern müssen mit dem Nachwuchs den Schulweg gemeinsam abgehen. Ebenfalls über mögliche Gefahrensituationen haben Eltern mit ihren Kindern zu sprechen. Auf Hilfen, an die sich die Kleinen in Not wenden können, müssen Erwachsene ebenfalls hinweisen.
Hier kommen die sogenannten "Notinseln" ins Spiel. Das ist ein Netzwerk von Geschäften und Läden, in denen Kinder bei Gefahr Zuflucht finden. "Notinseln" können unter anderem Einzelhandelsgeschäfte, Bäckereien oder Apotheken sein. Das Projekt wurde von der Stiftung "Hänsel und Gretel" 2002 in Karlsruhe ins Leben gerufen. Jedes Notinsel-Partnergeschäft unterschreibt eine Selbstverpflichtung und erhält einen einheitlichen Aufkleber, der gut sichtbar für Kinder angebracht wird. Auf dem Aufkleber sind drei Kinder mit dem Motto "Wo wir sind, bist Du sicher" abgebildet. Eine Handlungsanweisung im Laden weist die regionalen Notrufnummern aus und erläutert den Mitarbeitern, was im Notfall zu tun ist.
Eltern können zudem Treffpunkte für ihre Kinder vereinbaren. An Sammelpunkten können sich dann mehrere Kinder aus einem Wohngebiet treffen und gefährliche Kreuzungen und Schnellstraßen gemeinsam überqueren. Der Vorteil: Kinder lernen nicht nur, sich richtig im Straßenverkehr zu verhalten, sie bewegen sich auch viel mehr an der frischen Luft.
Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto NEWS wurde von Sarah Hall-Waldhauser (vm) am 08.08.2014, 14:48 Uhr veröffentlicht.
