Wolfgang Pester (vm) - 14. Juli 2014, 14:07 Uhr - 4x4 Allrad NEWS
Daimler startet sein Brennstoffzellen-Auto erst 2017
Elektroautos haben es schwer am Markt., weil sie an der Steckdose tanken.
Als Grund nennt Kohler die im vergangenen Jahr eingegangene Kooperation mit Nissan und Ford zur gemeinschaftlichen Entwicklung eines Brennstoffzellen-Systems. Damit sollen alle drei Partner so weit wie möglich dieselben Komponenten verwenden, was die Produktionskosten senken soll. In der Brennstoffzelle (FuelCell) wird mit gasförmigem Wasserstoff und Luft elektrische Energie erzeugt. Das geschieht ganz ohne Schadstoffe, lediglich Wasserdampf entweicht aus dem Auspuff. Betankt werden FuelCell-Pkw mit Wasserstoff wie heutige Gasautos.
"Unser Kostenziel lautet, dass ein Wasserstoffauto sich an den Kosten der Hybridisierung eines vergleichbaren Fahrzeugs orientieren soll", so Kohler. Konkrete Preise will er noch nicht nennen. Die Renaissance der Wasserstoff-Technologie beurteilt der Manager jedoch optimistisch: "Wer nicht dabei ist, muss sich dazu unbequeme Fragen stellen lassen".
Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto NEWS wurde von Wolfgang Pester (vm) am 14.07.2014, 14:07 Uhr veröffentlicht.
