der Redaktion - 6. Juli 2014, 08:34 Uhr - 4x4 Allrad RATGEBER
Ratgeber: Damit das Urlaubsgepäck nicht zum gefährlichen Geschoss wird
Auf dem Weg in den Urlaub wird das Auto oft bis unter das Dach vollgepackt.
Der ADAC rät daher, sich Zeit für die Ladungssicherung zu nehmen. Koffer und andere schwere Gegenstände sollten auf dem Kofferraumboden direkt an der Rücksitzlehne platziert werden. Leichtere Gegenstände können darauf gestellt werden. Der Club empfiehlt, ein Laderaumgitter oder Netz anzubringen, falls die Ladung über die Rücksitzlehne reicht. Die Ladung im Kofferraum kann mit einer Decke abgedeckt und mit Hilfe von Zurrgurten gesichert werden. Diese werden über Kreuz und eingefädelt in die Zurrösen am Ladeboden befestigt.
Die Rücksitzlehne sollte besser nicht umgeklappt werden, da sie als schützende Trennwand dient. Wenn dort niemand sitzt, ist es ratsam, die Gurte diagonal darüber zu verschließen. So wird die Rückenlehne zusätzlich gestützt. Wer zum Beispiel Klappstühle oder andere Gegenstände auf der Rückbank verstaut, sollte diese mit den Fahrzeuggurten befestigen. Besonders schwere Gegenstände können außerdem auch im Fußraum untergebracht werden
Fahrräder sollten auf geeigneten Trägersystemen transportiert werden. Für Dachboxen empfehlen sich nur leichte Gepäckstücke, da sie sonst den Schwerpunkt und somit das Fahrverhalten des Autos negativ beeinflussen. In jedem Fall muss beachtet werden, dass das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs durch die Ladung nicht überschritten wird. Dringend warnt der Automobilclub auch davor, als Beifahrer die Füße auf das Armaturenbrett zu legen. Dies kann bei einem Unfall zu extremen Verletzungen führen.
Sollten sich unter dem Kofferraumboden wichtige Dinge wie Warnwesten, Verbandkasten und Warndreieck befinden, empfiehlt der ADAC, diese vor dem Beladen an einem leicht zugänglichen Ort zu verstauen, damit diese im Notfall griffbereit sind. (ampnet/jri)
Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto RATGEBER wurde von der Redaktion am 06.07.2014, 08:34 Uhr veröffentlicht.
