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Frank Wald (vm) - 2. Juli 2014, 12:29 Uhr - 4x4 Allrad NEWS

Suzuki Swift Dualjet - eine saubere Paketlösung

Klein, aber oho: Der Swift bleibt der Bestseller im Suzuki-Modellprogramm.

Klein, aber oho: Der Swift bleibt der Bestseller im Suzuki-Modellprogramm. Mit mehr als einem Drittel aller Verkäufe rangiert der sportliche Kleinwagen auch in diesem Jahr in Deutschland knapp vor dem neuen Crossover-SUV SX4 S-Cross. Gegen ein paar Extra-Euros hübschen die Japaner ihren 3,85 Meter kurzen City-Flitzer nun ab der zweiten Jahreshälfte mit einer Zweifarblackierung auf und drücken den Benziner unter die 100er-CO2-Grenze sowie den Verbrauch um mehr als einen halben Liter.

Allerdings nehmen sie ihm dafür auch einen Tick Leistung weg. Der neue sogenannte "Dualjet-Benziner" ist eine Weiterentwicklung des bekannten 1,2-Liter-Vierzylinders und kommt jetzt nur noch auf 66 kW/90 PS statt 69 kW/94 PS. Fällt aber gar nicht auf, weil er dafür zugleich etwas mehr und etwas früher maximales Drehmoment (120 statt 118 Nm) entwickelt. Nicht nur auf dem Papier ergeben sich somit identische Werte, wie etwa beim Standardsprint von null auf Tempo 100 in 12,3 Sekunden oder auch die 165 km/h Höchstgeschwindigkeit. Auch am Lenkrad und auf der Straße ist von den Leistungseinbußen so gut wie nichts zu spüren. Der 3,85 Meter kurze Wagen zieht munter los, zeigt in der Stadt sowohl beim Ampelhopping wie beim schnellen Spurwechsel keine Schwäche. Bei höherem Tempo auf der Autobahn wünscht man sich allerdings einen sechsten Gang. Das Cockpit ist schlicht und funktional.

Größer sind im Vergleich die Unterschiede an der Zapfsäule. Der Dualjet arbeitet mit zwei Einspritzdüsen pro Zylinder und einer etwas höheren Verdichtung als beim herkömmlichen Benziner mit Multipoint-Einspritzung. Dadurch werden kleinere Mengen Sprit noch gezielter eingespritzt, was eine effektivere Verbrennung ermöglicht. Unterm Strich erreichen die Suzuki-Ingenieure damit eine Verbrauchssenkung auf 4,3 Liter nach EU-Norm, das entspricht einem CO2-Ausstoß von 99 g/km. Das sind immerhin 0,7 Liter weniger als beim auch weiterhin angebotenen Vierzylinder-Benziner mit Multipointenspritzung, der auf 5,0 Liter im Schnitt kommt und 116 Gramm CO2 pro Kilometer emittiert.

Einziges Manko: Den neuen Motor gibt es nur als 400 Euro teure Paketoption ECO+ und dann nur in der Topausstattung Comfort. Hier sind unter anderem eine Klima-Automatik, ein MP3-CD-Radio mit Lenkradbedienung, 16-Zoll-Alufelgen, LED-Tagfahrlicht und Nebelscheinwerfer sowie Bluetooth-Freisprecheinrichtung mit drin. So ausgestattet kostet der Suzuki Swift dann auch schon 15 690 Euro. Tempomat, LED-Tagfahrlicht und Nebelscheinwerfer gibt es übrigens in der mittleren Version Club (ab 13 490 Euro) als Paketlösung für 300 Euro. In der Grundversion Basic startet der dreitürige Swift ab 11 190 Euro.

Frank Wald/mid

Bewertung:
Plus: sparsamer und sauberer Motor, vorbildliche Sicherheit in Serie
Minus: Dualjet-Benziner nur als Option und nur in Topausstattung

Technische Daten: Suzuki Swift 1.2 ECO+
Zweitüriger Kleinwagen mit vier Sitzplätzen, Länge/Breite/Höhe/Radstand in Metern: 3,85/1,70/1,50/2,43, Kofferraumvolumen: 211 l - 892 l, Leergewicht: 1 030 kg, zul. Gesamtgewicht: 1 480 kg, Wendekreis: 10,4 m, Preis: ab 15 690 Euro.

Motor: 1,2-Liter-Vierzylinder, Leistung: 66 kW/90 PS bei 6 000/min, max. Drehmoment: 120 Nm bei 4 400/min, 0-100 km/h: 12,3 Sek., Höchstgeschwindigkeit: 165 km/h, Verbrauch: 4,3 Liter Super/100 km, CO2-Ausstoß: 99 g/km.

Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto NEWS wurde von Frank Wald (vm) am 02.07.2014, 12:29 Uhr veröffentlicht.