Ralf Loweg (vm) - 10. Juni 2014, 11:33 Uhr - 4x4 Allrad NEWS
Weitere Rückrufe bei General Motors
Die schlechten Nachrichten für den Autokonzern General Motors reißen nicht ab.
Bei einer der Rückrufaktionen geht es um fehlerhafte Airbag-Anschlüsse. Betroffen sind rund 31 500 Fahrzeuge. Die Airbags könnten bei einem Unfall versagen. General Motors ist offenbar ein solcher Unfall mit einem Verletzten bekannt, berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Eine weitere Reparatur-Aktion erfolgt, weil akustische Warnsignale ausbleiben könnten, wenn beispielsweise der Sicherheitsgurt nicht angelegt wurde. Davon sind mehr als 57 500 Fahrzeuge betroffen.
Insgesamt hat der einst größte Autobauer der Welt in diesem Jahr damit weltweit fast 15,9 Millionen Autos in 34 Rückrufen in die Werkstätten bestellt - davon 13,9 Millionen in den USA. Als größtes Problem gelten dabei defekte Zündschlösser. Der Zündschlüssel kann wegen eines zu schwach ausgelegten Schalters bei voller Fahrt in die "Aus"-Position zurückspringen, was auch Airbags, Bremskraftverstärker und Servolenkung abschaltet. Mit dem Konstruktionsfehler werden laut GM mehr als 30 Unfälle mit insgesamt 13 Toten in Verbindung gebracht. US-Verbraucherschützer gehen von mehr als 300 Toten aus.
Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto NEWS wurde von Ralf Loweg (vm) am 10.06.2014, 11:33 Uhr veröffentlicht.
