Michael Specht (vm) - 3. Juni 2014, 16:54 Uhr - 4x4 Allrad RATGEBER
Skoda-Allradmodelle: Stadt, Land, Fluss
Steigungen bis zu 80 Prozent? Kein Problem.
Dafür gibt es zwar keine professionelle Offroad-Ausrüstung (Untersetzungsgetriebe, Mittendifferenzial, Sperre) wie sie unter reinrassigen Geländewagen zu finden ist. Doch die ist auch gar nicht nötig. Schließlich muss auf dem Weg ins Büro kein Dschungel durchquert werden. Den Antrieb nach hinten steuert eine kompakte und leichte Lamellenkupplung (Haldex 5) wie sie auch Volkswagen im Golf oder Audi im A3 und S1 einbaut. Zudem weiß die intelligente elektronische Regelung stets, welches Rad gerade Hilfe benötigt, bremst es ab oder beschleunigt es. Das alles passiert im Bruchteil einer Sekunde. Der Fahrer spürt davon höchstens ein wenig Schlupf auf Schotter. Wirkliches Durchdrehen der Räder gehört seit langem der Vergangenheit an.
Doch kann der Allradantrieb nicht nur im Gelände seine Vorteile ausspielen. Auch auf dem Asphalt bietet er ein dickes Plus an Fahrsicherheit. Denn bei Nässe oder winterlichen Straßenverhältnissen sind vier angetriebene Räder immer besser als zwei. Auch wenn das Auto dadurch rund 100 Kilogramm mehr wiegt und je nach Motorisierung zwischen acht und 18 Prozent mehr verbraucht. In absoluten Zahlen kann dies bis zu ein Liter pro 100 Kilometer ausmachen.
Neben dem Yeti bietet Skoda die 4x4-Option auch im Octavia Combi und im Flaggschiff Superb an. Letzterer kommt aber noch mit der Vorgängerversion Haldex 4 daher. Erst nächstes Jahr startet der Superb voll durch - dann natürlich mit Haldex-Technik der 5. Generation. Jüngstes Mitglied in Skodas Allradpalette ist der Octavia Scout. Der funktionale Mittelklasse-Kombi im Rustikal-Look rollt ab August zu den Händlern und startet bei 30 250 Euro.
Michael Specht
Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto RATGEBER wurde von Michael Specht (vm) am 03.06.2014, 16:54 Uhr veröffentlicht.
