Sarah Hall-Waldhauser (vm) - 26. Mai 2014, 15:34 Uhr - 4x4 Allrad NEWS
Urlaub: Autoreifen leisten Schwerstarbeit
Endlich Urlaub.
Beim Ausnutzen der Zuladekapazität können Sicherheitsrisiken vermieden werden, wenn der Luftdruck nach Angaben des Fahrzeugherstellers daran angepasst wird. Das ist in der Regel der angegebene Höchstwert. Hinweise dazu finden sich in der Bedienungsanleitung, an der Tankklappe oder im Fahrer-Einstiegsbereich des Wagens.
Ein nicht angepasster, zu niedriger Reifenfülldruck sorgt für vermehrte Walkarbeit des Gummis. Dabei erhitzt er sich. In Kombination mit hohen Außentemperaturen und schneller Fahrt kann das im Extremfall zum Ablösen der Lauffläche oder sogar zum Platzen führen.
Neben dem Luftdruck ist auch die Profiltiefe ein wichtiges Sicherheitsmerkmal. Schon ab einer Resttiefe von drei Millimetern ist die Gefahr von Aquaplaning gegenüber Neureifen mit acht bis neun Millimetern Profiltiefe erheblich größer. Mit drei Millimetern verlängern sich zudem die Bremswege auf nassen Fahrbahnen. Vor den schönsten Wochen des Jahres lohnt außerdem ein prüfender Blick auf die Reifenseitenwände. Zeigen sich Beulen oder Schnittverletzungen, ist dringend der Rat von Experten im Handel einzuholen.
Wer es noch nie gemacht hat, sollte zudem vor dem Beladen und der Abfahrt zum Urlaubsziel einmal einen Reifenwechsel üben. Dabei kann gleich der Zustand des Reserverads und dessen Luftdruck gecheckt werden. Muss der Räderwechsel während der Reise erfolgen, hilft die Übung, Stress zu vermeiden.
Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto NEWS wurde von Sarah Hall-Waldhauser (vm) am 26.05.2014, 15:34 Uhr veröffentlicht.
