Sarah Hall-Waldhauser (vm) - 16. Mai 2014, 13:26 Uhr - 4x4 Allrad RATGEBER
Eco-Marathon: Shell sucht den Sparfuchs
Wer spart, gewinnt.
"AERIS II" heißt das elektrobetriebene Fahrzeug, an dem das Team rund acht Monate lang gearbeitet hat. Das Ziel: Ein nachhaltiges Auto zu entwickeln, das auch die Straßen erobern kann. Dies ist in Zusammenarbeit mit den Studenten der unterschiedlichsten Fachrichtungen gelungen. Von Medizin-Technik bis hin zur eher klassischen Elektro-Technik sind alle Fakultäten vertreten. Optimiert haben die Trierer Studenten neben dem Motor auch das "Cockpit" des Öko-Autos. So wurde statt eines Sitzes aus Kohlenstofffasern ein Sitz aus Naturfasern eingebaut. Das ist nachhaltig und schont die Umwelt.
Die technikbegeisterten Studenten werden sich auch in diesem Jahr sowohl in der Kategorie "Urban-Concept" als auch in der Kategorie "Prototyp" messen. Auch das Team um Professor Zoppke möchte in beiden Klassen punkten. Als "Prototyp" schickt das Team um den Hochschullehrer den "proTRon IV" an den Start.
Während die Fahrzeuge in der Gruppe "Urban Concept" eher Kleinstwagen mit Rückspiegel, Beleuchtung und Türen ähneln, sehen die Prototypen mit drei bis vier Rädern eher aus wie ultraflache Silberfische. Innerhalb der beiden Klassen gibt es zudem unterschiedliche Wertungen für die verwendeten Energiesorten: Flüssiggas, Ethanol, Benzin, Diesel, Pflanzenöl, Wasserstoff und elektrischer Strom.
Reifenhersteller Michelin hat für den Eco-Marathon erneut einen speziellen, besonders energieeffizienten Reifen entwickelt. Denn bei Prototypen, die bei dem Wettbewerb starten, entfällt ein sehr großer Prozentsatz des Gesamtenergieverbrauchs auf die Reifen. Die Veranstaltung ist eine gute Plattform, um neue Technologien zu testen und sich mit jungen Leuten über das Thema "Energie-Effizienz" auszutauschen.
Sarah Hall-Waldhauser
Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto RATGEBER wurde von Sarah Hall-Waldhauser (vm) am 16.05.2014, 13:26 Uhr veröffentlicht.
