Lars Wallerang (vm) - 11. April 2014, 11:38 Uhr - 4x4 Allrad NEWS
Autofahren: Deutscher Pop hält wach
Musikhören macht offenbar langsam.
Bei der Reaktionsschnelligkeit, die beim Autofahren relevant ist, könnte Musik sogar hinderlich sein. Diese Vermutung legen jetzt Untersuchungen mit Probanden in Autosimulatoren nahe. Ergebnis: Die Probanden reagieren während des Hörens leiser klassischer Musik langsamer als ohne Musik. Zu den Musikrichtungen, die das Reagieren am wenigsten verlangsamten, gehörte dabei deutscher Pop. Als Grund für das schlechte Abschneiden der klassischen Musik wird deren höhere Komplexität vermutet. Dadurch lenke sie stärker ab als einfach strukturierte Stücke.
Sobald die klassischen Stücke lauter gehört werden, steigt die Reaktionsschnelligkeit wieder an. Auch lassen die Ergebnisse den Schluss zu, dass beim Hören vertrauter Klänge die Konzentrationsfähigkeit besser ist als bei der Aufnahme unbekannter Stücke.
Ein Problem bei jugendlichen Fahrern ist unterdessen der Konsum lauter Rockmusik. Das Stresshormon Cortisol steigt, die Konzentration sinkt. Das kann in schwierigen Verkehrssituationen leicht zu Unfällen führen. Bei komplizierten Fahrmanövern sollte im Auto generell Ruhe herrschen, um die Aufmerksamkeit ganz der Straße widmen zu können.
Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto NEWS wurde von Lars Wallerang (vm) am 11.04.2014, 11:38 Uhr veröffentlicht.
