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Ralf Loweg (vm) - 7. April 2014, 18:05 Uhr - 4x4 Allrad NEWS

Ein Audi-Leichtgewicht für Le Mans

Das Reglement lässt Audi keine andere Wahl: Die Ingolstädter mussten für das berühmte 24-Stunden-Rennen in Le Mans den leichtesten Sportprototypen ihrer Geschichte bauen.

Das Reglement lässt Audi keine andere Wahl: Die Ingolstädter mussten für das berühmte 24-Stunden-Rennen in Le Mans den leichtesten Sportprototypen ihrer Geschichte bauen. 870 Kilogramm dürfen die Rennwagen nur noch wiegen, das sind gleich 45 Kilogramm weniger als vor einem Jahr. Dieses Ziel hat Audi mit dem Diesel-Hybridsportwagen R18 e-tron quattro erreicht. Doch für die Ingenieure bedeutete der Bau dieses Leichtgewichts Schwerstarbeit. "Es gibt dank unserer stetigen Entwicklungsarbeit keine Maßnahme mehr, die in einem einzelnen Schritt große Gewichtseinsparungen erbringen würde. Die Kunst besteht vielmehr darin, alle Details noch weiter zu verbessern", sagt Wolfgang Appel, Leiter Fahrzeugtechnik bei Audi Sport.

Und deshalb hat Audi den Anteil an carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK) stetig erhöht. In dieser Saison ist erstmals die Lenksäule des Sportprototyps aus diesem Material hergestellt. In verschiedenen Bereichen bleibt dieses Material allerdings verboten. So schreibt das Reglement beispielsweise vor, dass die Elemente der Radaufhängung weiterhin aus metallischen Werkstoffen bestehen müssen.

Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto NEWS wurde von Ralf Loweg (vm) am 07.04.2014, 18:05 Uhr veröffentlicht.