Wolfgang Pester (vm) - 28. März 2014, 16:18 Uhr - 4x4 Allrad NEWS
Studie: Der Autokäufer guckt zuerst auf den Preis
Egal, um welche Antriebsart es sich im Auto handelt, der Preis muss stimmen.
Die stärksten Einflüsse auf die Wahl des Fahrzeugtyps haben laut Studie die Faktoren Anschaffungspreis, Kraftstoffkosten und CO2-Emissionen. Jüngere Umfrageteilnehmer und Nutzer, die überwiegend im Stadtverkehr unterwegs sind, bevorzugen Hybridfahrzeuge oder Elektrofahrzeuge, wobei die Entscheidung für den reinen Elektroantrieb wesentlich von Reichweiten und Batterieladezeiten beeinflusst wird.
Gezielte staatliche Förderung kann ebenfalls einen großen Einfluss auf die Kaufentscheidung für ein Elektroauto haben. Laut Studie dürften bei einer Steuerbefreiung über die gesamte Laufzeit des E-Mobils die Verkaufspreise im Vergleich zu herkömmlich angetriebenen Autos um 2 330 Euro bis 4 700 Euro höher liegen. Selbst weiche Faktoren wie kostenloses Parken und/oder die Erlaubnis, Busspuren zu nutzen, ließen den akzeptierten Preis immer noch um 1 620 Euro bis 3 280 Euro ansteigen.
Trotz der Alternative werde der konventionelle Antrieb im Fahrzeug noch lange vorherrschen. Doch wenn die Kraftstoffkosten je 100 Kilometer um einen Euro sinken, akzeptierten die Befragten auch einen höheren Anschaffungspreis. Je nach Fahrzeugklasse wären sie bereit, zwischen 530 Euro und 1 070 Euro mehr zu zahlen, so ein Ergebnis der Studie. Das entspricht in etwa einer Verbrauchsreduzierung von rund 0,6 Liter herkömmlichen Sprits je 100 Kilometer.
Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto NEWS wurde von Wolfgang Pester (vm) am 28.03.2014, 16:18 Uhr veröffentlicht.
