Ralf Loweg (vm) - 13. März 2014, 17:19 Uhr - 4x4 Allrad NEWS
Beim Reifenwechsel genau hinsehen
Autofahrer haben es immer eilig.
Ein milder Winter ist noch keine Garantie dafür, dass ein Fahrzeug ihn unbeschadet überstanden hat. Salz ist auf den Straßen trotzdem zum Einsatz gekommen. Was viele dabei nicht wissen: Bei Plusgraden in Verbindung mit Feuchtigkeit entfaltet das Streumittel seine korrosionsbeschleunigende Wirkung. Davon können nicht nur die Karosserie, sondern auch wichtige Fahrwerk- und Lenkungsteile betroffen sein.
Eine Signalwirkung geht daher von an einer Achse ungleichmäßig abgefahrene Winterreifen aus, die auf nicht mehr korrekt arbeitende Stoßdämpfer hinweisen. Diese gehören dann dringend überprüft und bei Mängeln ausgetauscht. Schließlich absorbieren Stoßdämpfer nicht nur Schwingungen, sondern sorgen auch für einen optimalen Kontakt der Reifen mit der Fahrbahn. Zudem gewährleisten nur einwandfrei arbeitende Dämpfer die nötige Fahrsicherheit.
Zudem führen defekte Bauteile zu erhöhtem Verschleiß an anderen Fahrwerkskomponenten, was ich im schlechteren Fahrkomfort niederschlägt. So sollten Mechaniker insbesondere prüfen, ob die Gummibälge an den Fahrwerkgelenken abgenutzt, beschädigt oder undicht sind. Denn eintretendes Spritzwasser wäscht das Spezialfett aus, wodurch Schmutzpartikel ins Gelenk gelangen. Diese zerstören die innere Kunststoff-Kugelschale und beschädigen die Kugel sowie das Gelenkgehäuse.
Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto NEWS wurde von Ralf Loweg (vm) am 13.03.2014, 17:19 Uhr veröffentlicht.
