Friedbert Weber (vm) - 26. Februar 2014, 13:07 Uhr - 4x4 Allrad NEWS
Aufwärts dank China und USA
In China und den USA geht die Entwicklung auf dem Pkw-Markt auch 2014 unverändert aufwärts.
Für das Spitzentrio der Herstellerwertung mit Toyota, General Motors und VW sieht das CAM auch in diesem Jahr ein Kopf-an-Kopf-Rennen, wobei Toyota seine Nummer-1-Position mit etwa 10,2 Millionen verkauften Autos vor GM mit 10,15 und VW mit 9,95 Millionen behalten dürfte. Dahinter hat sich vor allem Ford im vergangenen Jahr gut geschlagen und knapp zwölf Prozent mehr verkauft - dank einer jungen Produktpalette sowie einer Absatzsteigerung in China um rund 50 Prozent. Über dem Durchschnitt entwickelten sich auch Daimler mit einem Plus von 7,4 Prozent und BMW mit 6,4 Prozent Zuwachs. Der Volumenhersteller Hyundai-Kia schaffte eine Steigerung von exakt sechs Prozent, doch flacht hier die Wachstumskurve der vergangenen Jahre deutlich ab. Das CAM erwartet den koreanischen Konzern für 2014 im Bereich des Marktdurchschnitts von 4,5 Prozent. Für die Allianz Renault-Nissan gehen die Experten aus Bergisch-Gladbach für dieses Jahr von einem Absatz von acht Millionen Autos aus, wobei sie von Nissan das stärkere Wachstum im Bereich von acht Prozent erwarten. Auch Ford trauen sie noch mehr zu, rechnen dagegen bei Fiat-Chrysler und Renault nur mit leichten Zuwächsen, wie auch bei PSA, das im vergangenen Jahr mit einem Rückgang von knapp fünf Prozent Federn lassen musste.
Der Rückblick auf das vergangene Jahr zeigt bei den Erträgen eine starke Polarisierung. Zu den Gewinnern zählt eindeutig Toyota. Die Japaner werden das Geschäftsjahr 2013 nicht zuletzt wegen des schwachen Yens mit einem Rekordgewinn (EBIT) von geschätzten 16 Milliarden Euro und einer Rendite (EBIT-Marge) von neun Prozent abschließen. VW erreicht trotz Europa-Krise und hohen Investitionen ein EBIT von 11,7 Milliarden Euro und eine Marge von 5,9 Prozent. Hyundai-Kia kommt mit einem EBIT von fast acht Milliarden Euro auf etwa 8,5 Prozent Rendite. Auch BMW mit voraussichtlich über acht und Daimler mit 7,9 Milliarden Euro Gewinn haben 2013 gut verdient. GM und Ford kommen auf jeweils 6,2 Milliarden Euro.
Unterdurchschnittlich schnitten 2013 dagegen PSA und Fiat-Chrysler ab. Bei Fiat-Chrysler glich vor allem das gute US-Geschäft von Chrysler die Verluste von Fiat in Europa aus. PSA hat mit seinen Absatzproblemen in Europa 2013 einen Verlust von mehr als einer Milliarde Euro ausgewiesen, kann jedoch mit seinem neuen chinesischen Partner Dongfeng auf eine Steigerung des Marktanteils in China hoffen.
Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto NEWS wurde von Friedbert Weber (vm) am 26.02.2014, 13:07 Uhr veröffentlicht.
