Achim Ritz (vm) - 25. Februar 2014, 18:06 Uhr - 4x4 Allrad NEUHEITEN
Hyundai-Studie Intrado: Die Leichtigkeit des Seins
Die Visionen der Autobauer von Hyundai drehen sich um eine Kombination aus schickem Design und fortschrittlicher Fahrzeug-Technologie.
Die Studie wird von einem Elektromotor angetrieben, der mit Strom einer neuen Generation von Brennstoffzellen (FCell) fährt. Die Technik wird serienmäßig seit 2013 bereits im ix35 Fuel Cell an spezielle Kunden ausgeliefert. Die FCell-Einheit als Stromerzeuger wird mit gasförmigem Wasserstoff unter 700 bar betankt. Sie liefert den Strom an eine Lithium-Ionen-Batterie, damit der ix35 Fuel Cell mit dem 100 kW/136 PS leistenden E-Motor an der Vorderachse immer startklar ist. Der Tankvorgang hat den üblichen Minutenablauf, aber die "elektrische" Reichweite ist mit rund 600 Kilometer erfreulich groß.
Der Name "Intrado" spielt auf die Flügelunterseite von Flugzeugen an, die den Auftrieb erzeugt und damit das Fliegen erst ermöglicht. Bei der Hyundai Studie geht es also um Leichtigkeit und Gewichtsreduzierung durch fortschrittliche Materialien. Die sehr leichte Karosserie bezieht Hyundai aus seinem eigenen Stahlwerk, der zentraler Rahmen des Fahrzeugs besteht aus kohlenstoff-faserverstärktem Kunststoff (CFK). Insgesamt wirkt die Form der Studie flüssig und schwungvoll.
Ihren ersten Auftritt hat die Sportlimousine Genesis in Genf. Im Innenraum des Flitzers finden die Kunden hochwertige Materialien, Echtholzfurnier und Aluminium an der Mittelkonsole. Zum Genesis gehören Allradantrieb, einige Assistenzsysteme wie Totwinkel-Warner, Spurhalte-Funktion und Head-up-Display. Die Entwicklung der Genesis Sportlimousine dauerte mehr als vier Jahre und kostete laut Hyundai rund 340 Millionen Euro.
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