Wolfgang Peters (vm) - 29. Januar 2014, 15:09 Uhr - 4x4 Allrad RATGEBER
Conti kombiniert Sensordaten und Parkbremse
Geringere Produkt-, Entwicklungs- und Montagekosten verspricht technischer Fortschritt bei Continental.
In modernen Autos werden wegen der steigenden Elektrifizierung immer mehr Kabel verlegt. Sie führen Sensor-Informationen zu Rechnern, die dann Sicherheits- oder Assistenzfunktionen ausführen. So registrieren Sensoren an den Rädern die Drehzahlen und regeln zum Beispiel bei relevanten Unterschieden die Antriebs- oder Bremsleistungen für eine Antriebsschlupfregelung oder für das Elektronische Bremssystem. Zudem ersetzen immer häufiger neue Systeme bekannte, manuell ausgelöste Funktionen. Dazu zählt die Feststell- oder Handbremse. Statt über einen manuell betätigten Hebel das Fahrzeug im Stand zu sichern, wird die elektrische Parkbremse von immer mehr Herstellern eingesetzt. Sie wird komfortabel über einen Knopfdruck bedient und macht den Handbremshebel oder eine Feststellbremse mit Fußpedal überflüssig.
Dabei wird die Verbindung von mehreren Systemen in einem einzigen Kabelbaum immer wichtiger. Dadurch wird weniger Einbauraum benötigt, das Gewicht wird weniger stark erhöht und in der Produktion fallen weniger Arbeitsschritte an. Zudem setzt Continental ein neues Kabel mit hoher Knickfestigkeit und robuster Haltbarkeit ein. Der vielleicht größte Fortschritt in der Steuerung und der Bedienung des Autos wird der Übergang zum weitgehend kabellosen Fahrzeug sein, in dem Sensordaten per Bluetooth übertragen werden.
Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto RATGEBER wurde von Wolfgang Peters (vm) am 29.01.2014, 15:09 Uhr veröffentlicht.
