Klaus Zwingenberger (vm) - 28. Januar 2014, 14:38 Uhr - 4x4 Allrad NEWS
Sicher mit dem Rolli
Wenn die Beine nicht mehr so wollen wie gewohnt, hilft vielfach ein Rollator.
Die zunehmende Verwendung der Rollis ist Ausdruck der alternden Gesellschaft und erfordert eine entsprechende Rücksichtnahme. Sie ergibt sich daraus, dass ein Mensch mit Rollator langsamer unterwegs ist als andere Fußgänger. Deshalb empfiehlt es sich für Rollator-Nutzer, die Fahrbahn nur an Zebrastreifen zu überqueren oder an Ampelübergängen bei Grün. Unebenheiten und Bordsteine machen den Menschen mit Rollator das Leben schwer. Deshalb ist es sinnvoll, dass sich jeder Betroffene nach Möglichkeit Wege ohne diese Erschwernisse sucht. An die Autofahrer appelliert die Deutsche Verkehrswacht (DVW), sich umsichtig zu verhalten und das Tempo zu drosseln, wenn sie auf Menschen mit Rollator treffen. Stellen, an denen der Bordstein abgesenkt ist, sollten nicht zu geparkt werden.
Den Rollatorfahrern rät die DVW, ihre Gehhilfe mit einem Strahler, Reflektoren und einer Klingel auszustatten und helle Kleidung mit selbstklebenden Reflektorstreifen zu tragen. Im Winter gehört festes Schuhwerk zur Ausfahrt, eventuell ergänzt durch spezielle Spikes. Nicht geräumte Wege machen die Gehhilfen unbrauchbar, weil die kleinen Räder dann nicht mehr rollen.
Die Preise für Rollatoren liegen zwischen 50 Euro und 400 Euro. Zur Grundausstattung sollten ein Einkaufsnetz oder Korb gehören. Ein Stockhalter oder ein Tablett sind weitere Ausstattungsmöglichkeiten. Vorteilhaft sind Rollatoren mit einer Ankipphilfe. Mit ihr kommt der Nutzer besser über Hindernisse. Soll der Rollator im Auto mitgenommen werden, empfiehlt sich ein klappbares Modell.
Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto NEWS wurde von Klaus Zwingenberger (vm) am 28.01.2014, 14:38 Uhr veröffentlicht.
