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Thomas Schneider (vm) - 3. Januar 2014, 15:55 Uhr - 4x4 Allrad NEWS

Pkw-Neuzulassungen 2013: Etwas Licht und viel Schatten

Jaguar als großer Gewinner, Alfa Romeo als großer Verlierer - für die Autobauer gab es 2013 im Pkw-Neuwagengeschäft etwas Licht und viel Schatten.

Jaguar als großer Gewinner, Alfa Romeo als großer Verlierer - für die Autobauer gab es 2013 im Pkw-Neuwagengeschäft etwas Licht und viel Schatten. Einige Importeure haben nach den Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) gegenüber dem Vorjahr Zuwächse im zweistelligen Prozentbereich. Jaguar legte um 30,1 Prozent auf 4 160 Pkw zu, Seat kam auf einen Zuwachs von 22,4 Prozent auf 83 364 Fahrzeuge, und Land Rover verbuchte ein Plus von 11,8 Prozent auf nun 12 425 neue Autos. Auch bei Mazda war die Entwicklung mit plus 10,5 Prozent auf 44 981 Neuwagen überaus erfolgreich.

Die große Mehrheit der Autobauer aber hat an Absatz eingebüßt. Drastische Einbrüche haben die Fiat-Konzernmarken Alfa Romeo mit einem Rückgang um 51,7 Prozent auf nur noch 3 625 Autos und Lancia mit einem Minus von 46,1 Prozent auf 1 606 neue Pkw hinnehmen müssen. Ebenfalls sehr schlecht ist das vergangene Jahr für Lexus gelaufen. Die Premium-Tochter von Toyota hat mit 1 653 Fahrzeugen 42,2 Prozent weniger Neuwagen auf die Straße gebracht als noch 2012.

Bis auf Porsche haben alle deutschen Hersteller 2013 im Vergleich zum Vorjahr Rückgänge bei den Neuzulassungen verzeichnet. Der Zuffenhäuser Hersteller hat im Jubiläumsjahr des 911 mit 20 799 Neuwagen einen Zugewinn von 1,4 Prozent erzielt. Nur leicht unter dem Wert von 2012 liegen die Neuzulassungen von Mercedes-Pkw mit minus 1,4 Prozent auf 277 373 Autos. Die Konzernschwester Smart kommt auf 26 009 neu zugelassene Pkw, was einem Minus von 7,3 Prozent entspricht. 207 461 neue Opel bedeuten für die Marke mit dem Blitz-Logo einen Rückgang um 2,9 Prozent. Und Ford büßt mit 197 794 Neuwagen um 3,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ein.

Noch deutlicher hat der Marktführer VW abgeschlossen, der aber dennoch 21,8 Prozent aller Neuzulassungen 2013 auf sich vereinigt hat. 642 190 VW-Neufahrzeuge bedeuten einen Rückgang um 4,6 Prozent gegenüber 2012. Und auch bei den beiden Premium-Herstellern aus Bayern, Audi und BMW, ist das Neuwagengeschäft im vergangenen Jahr geschrumpft. 251 952 neue Audi entsprechen im Jahresvergleich einem Rückgang um 5,5 Prozent. BMW hat mit 231 815 Neuwagen 5,8 Prozent eingebüßt.

Insgesamt sind im vergangenen Jahr mit 2,95 Millionen Pkw 4,2 Prozent weniger Autos neu auf die Straße gekommen als 2012. Das Ergebnis im Dezember hat mit 215 320 Neuwagen aber um 5,4 Prozent über dem des Vorjahres gelegen.

Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto NEWS wurde von Thomas Schneider (vm) am 03.01.2014, 15:55 Uhr veröffentlicht.