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Internationaler Handel mit Autos
Der amerikanische E-Autohersteller Tesla hat im niederländischen Tilburg sein erstes europäisches Werk eröffnet. Dort wird das Model S aus Teilen montiert, die im Stammwerk im kalifornischen Fremont gefertigt wurden Foto: Tesla
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Redaktion - 11. Dezember 2018 - 4x4 Allrad NEWS

Internationaler Handel mit Autos

In der modernen Handelskette werden die verschiedenen Bauteile eines Autos auf allen Erdteilen hergestellt und zusammengebaut.

In der modernen Handelskette werden die verschiedenen Bauteile eines Autos auf allen Erdteilen hergestellt und zusammengebaut. So kann es sein, dass die Tür eines Autos in Taiwan hergestellt wird, aber die Schrauben zur Befestigung des Wagens an der Türe in China gefertigt werden. Die Autos stehen aber zum Beispiel in Japan. Man hat also drei verschiedene Standorte und drei verschiedene Teile eines finalen Produktes. Während noch vor 40 Jahren ein Auto praktisch an nur einem Standort gefertigt wurden, so hat sich die heutige Lieferkette massiv verändert. Dies ist auch eine besondere Herausforderung für die Logistikunternehmen, denn sie müssen alle Teile bereitstellen und damit auch entsprechend positionieren. Viele Autoteile können so auch nicht an einem Standort hergestellt und genutzt werden. So müssen die unterschiedlichen Teile von einem Standort zum nächsten Standort transportiert werden, was für die beteiligten Partner natürlich eine herausragende Herausforderung ist.

Besondere Herausforderungen für die Logistikbranche

Dies lässt sich auch anhand vieler einzelner Teile erkennen, die meist an einem Zeitplan hängen. So gibt es einen festen Lieferzeitpunkt und dieser wird von der Konzernleitung vorgegeben. Wenn der Termin nicht eingehalten wird, dann gibt es nicht nur Ärger vom Kunden, sondern es entstehen meist hohe Kosten. Man muss sich das in der Praxis vorstellen. Die Maschinen müssen entsprechend adjustiert werden und das Personal wird für die Arbeit bestellt. Wenn das Personal aber nicht zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist entstehen zusätzliche Kosten, die dann natürlich auch nicht so leicht wieder abzulegen sind. Man geht rechtliche Verbindlichkeiten ein, die auch bilanziell erfasst werden. Dadurch entstehen auch Bindungen, die sich durch materielle Dinge durchsetzen lassen und bei Verzug auch gerichtlich eingefordert werden.

Der Teufel liegt im Detail

Von außen lässt sich das immer sehr behutsam beobachten, aber im Detail sind die Anforderungen für die beteiligten Unternehmen enorm, weil meist Termine einzuhalten sind. Werden die Termine nicht eingehalten, dann entstehen sehr hohe Kosten. Man muss daher rechtzeitig auf Verzug reagieren, denn diese Details können auch später im Prozess sehr wichtig für die Anwälte sein. Man wird unter Umständen argumentieren können, dass höhere Umstände (zum Beispiel Umweltkatastrophen) schuld waren, warum es zu den Verzögerungen gekommen ist. Daran sollte man auch denken.

Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto NEWS wurde von Redaktion am 11.12.2018 veröffentlicht.