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3Kia e-Soul: Ein Stromer mit Seele
mid Groß-Gerau - Kia präsentiert auf der Los Angeles Auto Show die dritte Generation des Crossover-Modells Soul. Kia
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Ralf Loweg - 29. November 2018, 10:12 Uhr - 4x4 Allrad NEUHEITEN

Kia e-Soul: Ein Stromer mit Seele

Nach einigen Appetithäppchen hat Kia das Geheimnis um sein Auto mit Seele auf der großen Show-Bühne gelüftet. Vor den Toren der Traumfabrik Hollywood feierte die dritte Generation des Kia Soul jetzt Weltpremiere auf der Los Angeles Auto Show. Eines vorweg: Auf dem europäischen Markt wird der kultige Crossover ausschließlich in der Elektroversion e-Soul angeboten.


Nach einigen Appetithäppchen hat Kia das Geheimnis um sein Auto mit Seele auf der großen Show-Bühne gelüftet. Vor den Toren der Traumfabrik Hollywood feierte die dritte Generation des Kia Soul jetzt Weltpremiere auf der Los Angeles Auto Show. Eines vorweg: Auf dem europäischen Markt wird der kultige Crossover ausschließlich in der Elektroversion e-Soul angeboten.

Kia hat dem Soul einen neuen Anstrich verpasst und auch neues Leben eingehaucht. Der Crossover präsentiert sich mit neuem Fahrwerk, neuen Infotainment- und Assistenztechnologien und mit leistungsstärkerem Elektroantrieb. Der neue Soul, der in Gwangju in Korea produziert wird, kommt im ersten Halbjahr 2019 in Europa auf den Markt. Preise nennt Kia noch nicht.

Durch einen neuen Energiespeicher, eine flüssigkeitsgekühlte Lithium-Ionen-Polymer-Batterie mit einer Kapazität von 64 kWh, soll der e-Soul im Vergleich zu seinem Vorgänger eine deutlich größere Reichweite haben, verspricht der Hersteller. Offizielle Werte, die das bestätigen könnten, hat Kia aber noch nicht parat. Die werden Anfang 2019 nachgereicht, heißt es, da sich das Modell noch in der abschließenden Testphase befindet.

Zahlen zum Antrieb gibt es aber schon: Der neue Elektromotor leistet 150 kW/204 PS und mobilisiert ein maximales Drehmoment von 395 Newtonmeter. Auch das neue Fahrwerk mit Mehrlenkerhinterachse - statt der bisherigen Verbundlenkerhinterachse - soll den Fahrspaß steigern. Der Fahrer kann zwischen vier Einstellungen wählen: Komfort, Sport, Eco, Eco+.

Das regenerative Bremssystem, das beim Bremsen oder Ausrollen kinetische Energie in elektrische umwandelt und damit die Batterie lädt, kann zudem über Wippen am Lenkrad unterschiedlich eingestellt werden (vier Stufen). Es beinhaltet eine "Brake-and-Hold"-Funktion, die ebenfalls über die Lenkradwippen aktiviert wird und den e-Soul ausschließlich per Rekuperation bis zum Stand abbremst.

Kommen wir zum Design: Die Front- und Heckstoßfänger sind betont aerodynamisch gestaltet. Ein markantes Merkmal des neuen Gesichts sind die "Augen": schmale LED-Scheinwerfer, die durch eine dezente Chromleiste verbunden sind und dadurch eine horizontale Linie bilden. Zum optischen Auftritt tragen auch die neuen Nebelscheinwerfer bei, die das Frontdesign seitlich kraftvoll abschließen sollen. Dass es sich hier um ein Elektrofahrzeug handelt, steht dem e-Soul ebenfalls ins Gesicht geschrieben: Wie beim Vorgänger ist der Ladeanschluss in die Blende integriert, die den Kühlergrill ersetzt.

Auch bei den Assistenz-, Infotainment- und Komforttechnologien bewegt sich der neue Soul auf der Höhe der Zeit. Im Cockpit findet sich statt eines konventionellen Wählhebels ein Gangwahl-Drehschalter (Shift by Wire). Und das Infotainmentsystem beinhaltet einen 10,25-Zoll-Touchscreen, Smartphone-Integration und Bluetooth mit Spracherkennung.

Im e-Soul setzt Kia erstmals in Europa das neue Telematiksystem UVO ein, mit dem der Fahrer zahlreiche Fahrzeugfunktionen beobachten und kontrollieren kann. UVO liefert unter anderem Echtzeitinformationen zu Ladestationen und bietet auch die Möglichkeit, das Laden zu programmieren. Zudem ist das Fahrzeug durch UVO in der Lage, im Notfall einen Alarm an einen Server zu schicken, Rettungsdienste zu benachrichtigen und die GPS-Daten des Fahrzeugs zu übermitteln - wodurch zugleich ein Mikrofon eingeschaltet wird, damit die Rettungskräfte mit dem Fahrer oder den Fahrzeuginsassen sprechen können.

Für Sicherheit sorgen neben sieben Airbags unter anderem Frontkollisionswarner mit Notbremsassistent, Spurhalte- und Spurwechselassistent, Querverkehrwarner, Müdigkeitswarner und eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Stop-and-go-Funktion.

Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto NEUHEITEN wurde von Ralf Loweg am 29.11.2018, 10:12 Uhr veröffentlicht.