Genfer Salon 2010: Europapremiere für Mitsubishi Crossover ASX

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Mitsubishi Crossover ASX
2010-02-26 | Im Mittelpunkt des Auftritts vom japanischen Automobilbauer Mitsubishi auf dem diesjährigen Genfer Salon, der in der kommenden Woche seine Tore öffnet, steht die Europapremiere des kompakten ASX. Mit ihm überträgt die Marke das Erfolgskonzept des größeren Outlander ins C-Segment. In Japan ist der ASX unter der Bezeichnung „RVR“ in diesem Monat bereits erfolgreich worden, nach Europa kommt er im Frühsommer dieses Jahres.

Vorbild des ASX war die Studie Concept cX. Sie erfuhr auf der IAA 2007 eine so positiv Resonanz, dass sich die Japaner entschlossen, ihre Formensprache zur Serienreife zu führen.

Der Radstand des sportlichen Crossover entspricht mit 2.670 Millimetern dem des größeren Outlander, dennoch ist er knapp 35 Zentimeter kürzer. Das Ergebnis dieser Architektur sind Proportionen mit sportlichen Akzenten. Markant der Jetfighter-Frontgrill. Er ist inzwischen zum Markenzeichen fast aller in Europa angebotenen Straßenmodelle Mitsubishis geworden. Auch die Heckgestaltung läuft einer SUV-Betonung zuwider. Hier hat man Wert darauf gelegt, einen eher geduckten und breiten Eindruck zu hinterlassen, was die schräg angesetzten LED-Rückleuchten noch betonen.

Im Innenraum setzen Instrumente mit sportlichen Schirmkappen, eine chromumrandete Schaltkonsole und vom Motorraddesign inspirierte Silberapplikationen an Instrumententafel und Konsole sportliche Akzente. Für ein großzügiges Raumgefühl sorgt das erstmals in einem Modell der Marke eingesetzte Panorama-Glasdach mit elektrischem Sonnenschutzrollo und LED-Beleuchtung.

Der ASX ist der jüngste Vertreter von Mitsubishis „Project Global“-Plattform. Er soll das Limousinenhafte des Lancer mit der erhabenen Sitzposition des Outlander kombinieren. Aktiv für Sicherheit sorgt das elektronisch geregelte Allradsystems AWC.

Angetrieben wird der ASX von einem 1,8-Liter einer neu entwickelten Common-Rail-Dieselgeneration. Das 110 kW/150 PS starke Triebwerk (Euro 5) mache den ASX zum weltweit ersten Diesel-Pkw mit variabler Ventilsteuerung (MIVEC), verkündet die Marke stolz. Darüber hinaus verfügt das Fahrzeug über eine variable Turbolader-Turbinengeometrie und ein ClearTec-Technikpaket zur CO2-Reduzierung (u.a. mit Start-Stopp-System, Diesel-Partikelfilter und regenerativem Bremssystem).

Ebenfalls mit variabler MIVEC-Ventilsteuerung und ClearTec-Technologie ausgestattet ist der 1,6-Liter-Benziner (86 kW/117 PS) in Kombination mit Frontantrieb. Eine zweite, 85 kW/116 PS starke Dieselvariante wird nachgereicht. Beide Dieselversionen sind wahlweise mit Front- oder Allradantrieb lieferbar. (auto-reporter.net/arie)
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